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Video / DVD :: ACCEPT - REST ....

ACCEPT - RESTLESS & LIVE

NUCLEAR BLAST / WARNER

FSK 0 / 107 & 145 Min. / BluRay o. DVD + 2CD / 1080 Full HD / 5.1 Surround

EUR
All guns blazing: Klotzen statt Kleckern ist die Maxime dieses Live-Manifests der (ehemals) Solinger Stahlschmiede. 27 Songs (ohne "Princess Of The Dawn"!) auf den beiden CDs, immerhin 18 auf der den 2015er Headlinergig auf dem ´Bang Your Head´ festhaltenden DVD/BluRay sorgen vordergründig für ein Rundum-Wohlfühlprogramm, das sich erwartungsgemäß auf die Klassiker der frühen 80er sowie die drei Alben der Tornillo-Ära konzentriert (wobei das für meinen Geschmack deutlich beste Album "Blood Of The Nations" etwas stiefmütterlich behandelt wird). Löblich ist dabei, dass gerade aus der Frühphase Abseitigeres wie "Living For Tonite", "Bulletproof", "London Leatherboys", "Flash Rockin´ Man" (geil!) oder "Demon´s Night" zum Zuge kommt, auch wenn dafür eigentlich unverzichtbare Liveklassiker wie "Breaker" oder "Neon Nights" unter den Tisch fallen müssen (dafür gibt es "Starlight" und "Son Of A Bitch" und für Querdenker zudem UDOs Back to the Roots-Geschichte). Diesbezüglich hätte man meines Erachtens gerne vier Stücke des (natürlich aktuellen) "Blind Rage"-Albums (mit acht [!!] Songs bedacht) kappen können. Aber genug der Erbsenzählerei bezüglich der Setlist, auch wenn dies nicht die einzigen (wie immer sehr subjektiven) Kritikpunkte bleiben. Es wird mir auf immer schleierhaft bleiben, warum Bands mit solchen Budgets und Möglichkeiten nicht in der Lage sind, Livealben zu produzieren, die ohne Pausen oder lieblos zusammengeschusterte Übergänge zwischen Den Songs auskommen, die sich als echte Stimmungstöter erweisen. In Sachen Sound hat Andy Sneap hingegen nicht viel dem Zufall überlassen: die Gitarren knallen selbstredend, Peter Baltes Bass´ pumpt, viel differenzierter geht es nicht - und dann diese Flickschusterei. In diesem Kontext muss auch das lieb- und einfallslose Artwork Erwähnung finden. Der Gig auf dem ´Bang Your Head´ macht optisch allerdings einiges her, die neue Besetzung mit Uwe Lulis und Chris Williams ist diesbezüglich deutlich sexier als die vorige, die Band rockt tight wie Hölle, die Posen sitzen (Baltes ist im lokalen Turnverein wahrscheinlich der König), das gesetzte Publikum hingegen achtet darauf, den eigenen, den Körperschwerpunkt sehr zentriert setzenden, Aktionsradius nicht zu verlassen. Unterm Strich bleibt neben unvergesslicher Lyrik wie "Write a letter (what´s the matter), You´ll feel better (write a letter)" das Fazit, dass "Restless & Live" ein durchaus gutes Livedokument ist, angesichts des Potenzials der Band jedoch gerade in Sachen Aufmachung sowie Dramaturgie eines besser hätte gemacht werden können. Gepflegtes Kleckern hätte mitunter geholfen...

PM.


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