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:: Index: 'ALL' :: ROCK HARD-FES ....

ROCK HARD-FESTIVAL, 29.05+30.05.2004, Gelsenkirchen, Amphitheater
Gelsenkirchen, Amphitheater

29.05+30.05.2004
Ähnlich wie im letzten Jahr zog es auch 2004 einen Teil der Obliveon-Redaktion zum WGT nach Leipzig, während Kollege Buchhold und meine Wenigkeit es vorzogen, im wirklich schönen Gelsenkirchener Amphitheater, direkt am Rhein-Herne-Kanal und quasi mitten im Herzen des Ruhrpott gelegen, eine zünftige Metal-Party zu feiern, was unser hessischer Mitarbeiter CB wohl am letzten Festivaltag ein wenig zu wörtlich nahm, gelle?;) Der zweite Teil des Rock Hard-Open-Air zog - trotz eines nicht ganz so attraktiven Billings wie 2003 - mit cirka viertausendfünfhundert Zuschauern mehr Fans an als im letzten Jahr, die Stimmung war das gesamte Wochenende wirklich super und der Sound war bei fast allen Bands mehr als ansprechend. Auch Camping war in diesem Jahr erstmals möglich, wobei allerdings noch einige Verbesserungen notwendig wären, denn eine winzige Reihe Dixi-Toiletten und ganze vier ´Spülklos´, die mitunter noch nicht mal alle geöffnet waren bzw. zum Teil erst nach halb zehn morgens zur Verfügung standen, kann man nicht als ausreichend bezeichnen, oder? Zu dem wurde die Info, dass Glas auf dem Zeltplatz verboten ist, im Vorfeld nicht genügend publik gemacht. Das Essensangebot war - verglichen mit anderen derartigen ´Happenings´ - sehr ordentlich, die Getränkepreise nicht gerade niedrig, aber durchaus noch in Ordnung (0,3 L für 2,-€). Eine positive, zusätzliche Attraktivität strahlte die Warm-up-Party am Freitagabend aus, bei welcher u.a. die ultracoolen japanischen Rock´n´Roller ELECTRIC EEL SHOCK sowie der HONIGDIEB und seine Mannschaft für ordentlich Stimmung sorgten, wenngleich der Gig von Sir Hannes und seiner obskuren Truppe etwas unter dem Sound zu leiden hatte, den der Band-eigene Mischer zu verantworten hatte. Für die konsequente Missachtung des Gesangs (viel zu leise!) und den sehr unausgewogenen Klang hätte der Tontechniker auf jeden Fall eine Gagenkürzung verdient. Wer übrigens unsere Ansichten zu den Gigs von ILLDISPOSED, PINK CREAM 69, NAGLFAR, GLUECIFER, KROKUS und STRATOVARIUS lesen möchte, wird im Folgenden leider enttäuscht werden. Jene Bands haben wir entweder gar nicht oder nur sehr kurz gesehen (schließlich musste auch mal ein wenig gegessen, getrunken und gequatscht werden, zu dem strahlten einige der genannten Künstler überhaupt keinen Reiz auf uns aus), und fadenscheinige, minimale und nichtssagende Alibi-Reviews von kaum beachteten Auftritten könnt ihr woanders lesen, nicht bei http://www.obliveon.de! Noch ein abschließendes Wort zu Stratovarius: die Performance dieser Band habe ich bewusst und geflissentlich gemieden, denn erstens halte ich die Finnen sowieso für eine absolut belanglose, vollkommen überbewertete und mehr als durchschnittliche Combo, die seit Jahren die gleichen vier banalen Kompositionen ("Doublebass-Kracher", "Ballade", "Midtempo-Stampfer" und "leicht epische Hymne") aufnimmt und zweitens nahm mir das infantile, absolut lächerliche und peinliche Theater, das in den letzten Monaten um die Mannen herrschte, jegliche Lust auch nur eine Nummer dieser Clowns und biederen Geschäftsmänner (um mehr als Kohle und Vertragserfüllung ging´s in Gelsenkirchen ja wohl nicht, oder?) zu begutachten.... (CL)

Samstag 29.Mai 2004
Eigentlich sollten die Italo-Epiker Doomsword das Hauptprogramm eröffnen, mussten aber leider wegen eines körperlichen Gebrechens eines ihrer Mitglieder absagen. Ein Jammer nicht nur für die Band, der damit ein großer Auftritt flöten ging, sondern auch für mich, der ich sie bisher noch nicht auf der Bühne begutachten durfte (womit du definitiv etwas verpasst hast! - CL, der hiermit noch etwas Salz in die Epic Doom-Wunde streut :-)). Ein sehr amtlicher Ersatz sollten aber deren Landsmänner THUNDERSTORM sein, die durch etliche Gigs in Deutschland bereits für ihre geilen Doomshows bekannt sind. Mittlerweile zum Trio geschrumpft begannen sie pünktlich ihren Set und natürlich hatten sich hauptsächlich die eingeweihten Schlurfbanger vor der Bühne versammelt, so dass erwartungsgemäß noch keine Tausende die Ränge säumten. Mit deutlich zu leisem Gitarrensound kam zunächst neues Material zu Ehren, was das Volk nur ansatzweise in Wallung zu versetzen in der Lage war. Schon hatte ich die Befürchtung, dass die Drei ausgerechnet bei diesem großen Event einen schwächeren Tag erwischt hatten, doch schon bald waren meine Zweifel zerstreut. Der Sound wurde fetter, schmissigere Songs der beiden bisher veröffentlichten Alben wurden zum Besten gegeben und der Doom-Metal-Schwof kam in Gang. Immer wieder schaffte es Fabio "Thunder" mit kürzesten Ansagen in kauzig-holprigem Englisch dem Auditorium einige Grinser zu entlocken, um darauf fette Riffs anzuschlagen, welche die dünn behaarten Häupter zum Mitschwingen brachten. Bassmann Omar behielt mit natürlicher Coolness wie immer den Überblick, während Drummer Attilio auf sehr imposante Weise seine Kessel bearbeitete. Diese Band ist einfach klasse! Die langsame Szene weiß dies längst, den meisten anderen wird es jedoch leider weiterhin egal sein. Für die Doomkäuze unter uns war das also ein perfekter Auftakt im strahlenden Sonnenschein.
Und es ging edel weiter: Devon Graves schickte sich an ein weiteres Mal zu zeigen, dass DEAD SOUL TRIBE mittlerweile zu einer stabilen Formation mit eigenem Profil gereift sind, was das ständige Namedropping seiner Ex-Combo überflüssig machen sollte. Da es sich dabei aber um die beste Band der Welt handelt, sei sie hier doch kurz genannt: Psychotic Waltz. Nachdem der Meister in seiner ihm eigenen Art den Sound justieren ließ, zockte er mit seinen sympathischen Neben- und Hintermännern eine feine Mischung von Songs der beiden Alben. Überraschenderweise war dabei der Frontmensch auf der linken Seite der Bühne positioniert, was zwar Abwechslung ins Bild brachte, aber nicht unbedingt die Dauerlösung sein sollte. Nachdem ich vor zwei Jahren noch skeptisch war, was Dead Soul Tribes Livequalitäten anging, kann ich der Band mittlerweile eine beständig hochwertige Performance attestieren. Auch wenn Mr. Graves zweifellos klar im Mittelpunkt steht, wirkt das Gefüge insgesamt recht homogen und konnte somit auch in Gelsenkirchen breitwandig positive Energien ausstrahlen. Höhepunkte waren für mich "Into The Spiral Cathedral" und selbstredend die sehr gelungene Version der Überballade "I Remember", bei der das Flötensolo sogar Szenenapplaus hervorrufen konnte, fast wie zu seeligen Waltz-Zeiten. In dieser Form werden die ´Tingelgigs´ in kleinsten Clubs hoffentlich bald der Vergangenheit angehören, so schön es auch ist, der Band auf engstem Raum in größeren Wohnzimmern nahe sein zu können. Nicht nur Proggies, sondern auch Freunde einfach geiler Rockmusik mit großen Melodien müssen Dead Soul Tribe früher oder später lieben lernen!
Zum Glück für mich, der mit Keifgeknüppel nun mal wenig anfangen kann, nahmen DESTRUCTION die Position der eigentlich vorgesehenen Marduk ein. Zeit für die erste Ladung Old School Thrash also. Obwohl ich die alten Klassiker des Pyramidennietentrios durchaus schätze, muss ich zugeben, dass sie mich seit der Reunion vor ein paar Jahren nicht mehr so brennend interessieren. Auch der heutige Gig sollte daran nichts ändern. Die Jungs kloppten ihre Songs, alt wie neu, zwar durchaus mit Schmackes ins Publikum und wirkten keineswegs peinlich, konnten mich damit aber nicht mehr wirklich aus der Reserve locken. Als Trio sind sie natürlich in ihren Aktionsradien zwangsläufig eingeschränkt, so dass allein Klampfer Mike für Bewegung auf der Bühne sorgte. Schmier blieb wie immer ans Mikro gefesselt, wirkte körperlich recht fit, blieb bei seinen klischeebeladenen Ansagen allerdings blass. Trotzdem bekamen sie passable Resonanzen und werden wahrscheinlich an anderer Stelle für diesen Auftritt abgefeiert. Ich fand´s ganz nett, mehr aber auch nicht.
Classic Thrash, die Zwote: Nach den Teutonen an vorletzter Stelle kam nun die Bay Area-Variante in Form von EXODUS. Der Rummel um die jüngst veröffentlichte "Tempo Of The Damned"-Scheibe schien die Neugierde angeheizt zu haben, denn der Raum vor der Bühne war inzwischen doch üppig gefüllt. Und man konnte fast meinen, die Zeitmaschine hätte uns mal eben so um die achtzehn Jährchen in die Vergangenheit verfrachtet. Die Band rotzte ihre Stücke schön derb ins Rund, die Matten flogen und die Stagediver auch. Nun ja, ganz so wie einst im Mai war die Szenerie dann doch nicht, denn derart fett und aufgedunsen wie heute waren die Besessenen, die damals im Fotograben landeten, bestimmt nicht. Auch so mancher Musiker hat gewiss schon bessere Tage erlebt und mehr Energie versprüht. Außer dem bemühten Zetro und dem recht verlebt aussehenden Rick Hunolt hatten wir es nämlich eher mit Standmetallern zu tun (dafür trug Gary Holt allerdings ein feist geiles G.G. Allin-Shirt über seiner Wampe...;-) - CL). Machte aber nichts, denn im Zweifelsfall brauchte man einfach nur die Augen zu schließen, wahlweise bangend oder nicht, um sich im Thrash-Himmel zu wähnen. "Toxic Waltz", "Piranha", "And Then There Were None", "Til Death Do Us Part", "Bondey By Blood" sowie etliche weitere Hits und diverse aktuelle Nummern wie "War Is My Shepherd", "Scar Spangled Banner", "Blacklist" oder "Tempo Of The Damned" wurden zum Besten gegeben. Die Fans waren glücklich, die Band scheinbar auch - ein gelungener Auftritt. (CB)
Auch Kai Hansen und sein Gefolge zogen viele Supporter vor die geräumige Bühne, die GAMMAY RAY und ihr ´Best Of´-Set inklusive "Future World"-Nostalgieminuten ordentlich abfeierten, und auch wenn ich musikalisch nichts mit ´Mister German Metal´ und den Gamma Ray-Kreationen anfangen kann, so muss man einfach eingestehen, dass die Musiker und allen voran Kai sehr natürlich und sympathisch herüberkamen und der Gig trotz aller Routine den Eindruck transportierte, dass die Band ebenso viel Spaß an ihrem Auftritte hatte wie die vor den Brettern feiernde Heavy Metal-Meute. Andererseits waren Gammy Ray vielleicht dennoch ein wenig zu hoch im Billing positioniert.
Vor IN EXTREMO war ich ebenfalls skeptisch, ob die Mittelalter-Rocker, die mittlerweile ja auch Gitarren-technisch weit mehr dem rockenden Metal huldigen als in der Vergangenheit, ihre Headliner-Position rechtfertigen können, aber das beeindruckende Bühnenbild, das mehr als professionelle Auftreten der Combo, die sehr charismatische Performance des Frontmannes und der umwerfende Sound (was für ein fetter Bassdrum-Klang!) sprachen eindeutig für sich, was auch die Reaktionen des Auditoriums auf aktuelle Hits wie "Küss mich" oder "Erdbeermund" und ältere Nummern wie "Meerseburger Zaubersprüche" wiederspiegelten. Ab dafür und ab zum Zeltplatz, mit den "Spielmannsfluch"-Zeilen "Es regnet, es regnet Blut" in den Ohren.... (CL)
Sonntag, 30. Mai 2004
Ist eine Mixtur aus räudigem Old School-Thrash mit einigen Schwarzwurzel-Beigaben ein idealer Weckruf? Nun ja, die Koblenzer Formation DESASTER wirkte auf mich viel zu bieder, um mit ihrem hausbackenen Retro-Stoff etwas reißen zu können und ich bezweifle auch, dass der Vierer in Zukunft neben dem unentwegten, kleinen "Die Hard-Fan-Zirkel" noch weitere metallische Jünger für sich gewinnen kann. Der alte Sepultura-Schmunzler "Troops Of Doom" animierte jedoch schon wieder dazu eine erste Gerstenkaltschale hochzustemmen.
Was dann folgte, war - trotz hochkarätiger Gigs von Dead Soul Tribe ("Some Things You Can´t Return" - Gänsehaut bei fünfundzwanzig Grad!) oder Exodus - mein persönliches Aha-Erlebnis des gesamten Festivals! Bei ihrem ProgPower-Gig 2001 konnte ich INTO ETERNITY auch bereits ´on stage´ als arschtretende Intensiv-Metaller erleben und gerade ihr neues Album "Buried In Oblivion" markiert ja bisher den eindeutigen Höhepunkt in der qualitativ hochwertigen Diskographie der Band, so dass die Vorfreude um die Mittagsstunde herum sehr groß war. Dass die Kanadier aber für derartige Maulsperren sorgen würden, stand bei mir nicht auf dem Plan. Spieltechnisch über jeden Zweifel erhaben rückte das Quintett mit ordentlich Feuer im Arsch, der unnachahmlichen Melange aus Prog-, Death- und vielleicht etwas modernem Thrash Metal und den Höhepunkten der neuen Hammer-CD wie "Splintered Visions" oder "Embraced By Desolation" an, gleichzeitig wurden aber auch ebenbürtige Knaller der beiden Vorgänger wie zum Beispiel "Shallow", "Distant Pale Future" oder "Elysium Dream" berücksichtigt. Von dieser Band darf man weiterhin ganz große Dinge erwarten, zumal der noch relativ frische Sänger Chris Krall zeigte, dass er noch viel mehr Power drauf hat, als auf "Buried..." aus den Laser-Rillen quillt, die stimmlichen Höhen kamen jedenfalls mehr als kräftig! Technical Extreme Metal at it´s very, very best! Sehr, sehr geil!!! (CL)
Eine faustdicke und gänzlich unerwartete Überraschung waren indes METAL CHURCH, denn nach den eher misslungenen Reunion-Shows mit David Wayne und den sehr lahmen Comeback-Versuchen per Silberling, hatte ich nicht gerade mit einer beinahe umwerfenden Leistung gerechnet. Mit Power-Drummer Kirk Arrington und Songwriter Kurdt Vanderhoof waren dann auch nur zwei Original-Mitglieder am Start, aber die lockere Dampfhammer-Performance, die coole, aber leider ohne Mike Howe-Songs ausgestattete Setlist mit Klassikern wie "Start The Fire", "Ton Of Bricks" oder "Watch The Children Pray" (ultrageil!) vom Zweitwerk der US-Metaller sowie diverse Highlights vom legendären Debüt (""Battalions", "Metal Church", God Of Wrath" oder "Beyond The Black"), vor allem aber die fantastischen vokalen Darbietungen von Neu-Sänger Ronnie Munroe (etatmäßiger Sänger der US-Power Metaller Rottweiler) sorgten für echte Begeisterung, denn der Knabe sang wie Wayne zu allerbesten Zeiten, vielleicht sogar einen Tick besser, da ohne dessen herbe Dirkschneider-Kante. Dennoch konnten die sehr durchschnittlich, wenig überraschend und eher lahm wirkenden neuen Songs des baldig erscheinenden Longplayers nicht überzeugen.
Die Schweden von DARK TRANQUILLITY, Mitbegründer der Melodic Death-Welle, punkteten im Anschluss mit einem leckeren Querschnitt durch ihren Song-Katalog, der sehr agilen Bühnenshow ihres Frontmannes Mikael Stanne sowie dessen sympathischer Ausstrahlung und Fan-Nähe. Die Jungs sind von der immensen Popularität ihrer Weggefährten In Flames zwar weit entfernt, konnten aber mit Höhepunkten wie "Monochromatic Stains" oder "Damage Done" durchaus für Bewegung und Begeisterung in den Zuschauerreihen sorgen. (CL)
Warum RAGE bei einem Festival-Gig, der nicht viel mehr als eine Stunde Spielzeit hergab, mal wieder ausufernde Soli von Smolski und Terrana einbauen und Band-eigene Hits wie "Don´t Fear The Winter" oder "Higher Than The Sky" durch überlange Mitsing-Spielchen und Improvisationen endlos in die Länge ziehen mussten, wird mir weiterhin ein echtes Rätsel bleiben. Logisch, technisch waren die Einlagen natürlich über jeden Zweifel erhaben, ein Teil der Leute feierte diese Show-Elemente auch mal wieder ab, andere dagegen hätten statt dieser Egomanen-Trips jedoch gern´ weitere kompakte Metal-Nummern gehört. Da war wesentlich mehr drin...
Beim Headliner MACHINE HEAD öffnete noch mal ein schöner Moshpit seine Pforten, in dem noch der letzte Rest an Energie verbrannt wurde. Ideales Futter für derartige Aktivitäten: "Imperium", zweifellos einer der genialsten Momente des aktuellen Brechers "Through The Ashes Of Empires", "The Blood, The Sweat, The Tears", "Ten Ton Hammer" oder der Debüt Monster-Thrasher "Davidian". Glücklicherweise gab´s mit "Descend The Shades Of Night" auch den zweiten absolut magischen Song der neuen CD zu hören, wenngleich Phil Demmels Akustikgitarreneinsätze nicht gerade tight und smart kamen. Und auch wenn Machine Head einen guten, Top-Act-würdigen Gig spielten, überragten sie nicht, hauten mich nicht komplett um (was ich eigentlich erwartet hatte), dafür wirkte der Auftritt viel zu routiniert (Thema: ´Job erledigen´), die Ansagen von Rob Flynn hätte man beispielsweise gleich direkt vom "Hellalive"-Album abspielen können. Auch der Sound wirkte - gerade in den heftigeren Doublebassdrum-Passagen - viel zu wummerig und Bass-lastig, auch das leicht bescheuerte, früher recht breit getretene ´Tough Guy´-Image schien immer mal wieder hindurch. Nun denn, trotz dieser persönlichen Minuspunkte ein mehr als ordentlicher Abschluss eines tollen Events! Die Fortsetzung im nächsten Jahr wurde übrigens bereits angekündigt.... (CL)
Christoph Lücker, Carsten Buchhold - Pics: Christoph Lücker


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