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obliveon :: METAL CHURCH

METAL CHURCH

DAMNED IF YOU DO (45:18 min.)

NUCLEAR BLAST / WARNER
Grüße nach Waltrop, ich bin noch immer der Meinung, dass Mike Howes Comeback "XI" alles in allem ein äußerst durchschnittliches Album mit einigen wenigen Highlights ist. "Damned If You Do" ist aus gänzlich anderem Holz geschnitzt, präsentiert es doch eine durch Livekonzerte zusammengeschweißte Band, die sich aufeinander einlässt, ihre Stärken selbstbewusst ausspielt und dabei mitunter gefährlich nah an der Selbstkopie segelt. Aber eben nur "gefährlich nah", denn aus "Badlands" wird auf "Damned If You Do" zum Beispiel wahlweise die Melodic-Metal-Großtat "Revolution Underway" (setzt unerbittlich auf die "Achilles´ Last Stand"-Karte des "Badlands"-Riffs) oder mein Geheimfavorit, die düstere Abrissbirne "The Black Things." Derart grandioses Songwriting heißt die eigenen Trademarks ausspielen; das neue Bandfeeling kommt sowohl dem deutlich entschlackten Songwriting Kurdt Vanderhoofs und insbesondere Howe, der hier endgültig die Stärken seiner Stimme ausspielen kann, zugute. Die Songs kommen allesamt in bis zu 5 1/2 Minuten auf den Punkt, wuchern mit meist qualitativ hochwertigen, nicht selten tief in 70er-Tusche getunkte und anschließend rhythmisch nachgehärteten Riffs ("Guillotine" ist diesbezüglich das Paradestück). Die Heaviness von "Damned If You Do" speist sich vorwiegend aus seiner düsteren Grundstimmung, die selbst weniger spektakulären Albumsongs wie "Into The Fold" eine interessante Aura verleiht; Speedfreaks kommen hingegen nur sporadisch auf ihre Kosten ("Out Of Balance"). Das Niveau der A-Seite kann zwar nicht durchgängig gehalten werden (das unausgegorene "Rot Away" oder der die Strophe von "The Human Factor" wiederverwertende Rausschmeißer "The War Electric"), aber dennoch legen Metal Church mal wieder eine kesse Sohle aufs Parkett. Was mal wieder nicht für das Artwork gilt, auf dem sich ein zum Katholizismus konvertierter Yoda nach einer 24monatigen Chocolate-only Kur als Metalpapst präsentiert.
8/10 - PM.


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