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obliveon :: RIVERSIDE

RIVERSIDE

WASTELAND (50:58 min.)

INSIDE OUT / SONY
Bands reagieren unterschiedlich auf tragische Verluste. Nach dem plötzlichen Tod Piotr Grudzińskis vor zwei Jahren hat Bandchef Mariusz Duda einen ähnlichen Weg eingeschlagen wie Metallica auf "... And Justice For All". Düsterer, gleichsam erwachsener klingen Riverside, sowohl in musikalischer wie auch lyrischer Hinsicht. "Wasteland" ist unschwer als Endzeitepos zu identifizieren, das sich nicht zuletzt auf Cormac McCarthys Roman "The Road" beruft. Gleich zu Beginn wird klar: es darf wieder hart gerockt werden. Sowohl der in einem eleganten Jam endende Opener "Acid Rain" als auch "Vale Of Tears" (heftiger Mittelpart!) lassen mit krachigen Riffs, jedoch auch mit wunderbaren Refrains aufhorchen. Die trippigen Ambient-Experimente wurden deutlich zurückgefahren, was dem Album sehr gut zu Gesicht steht. Im Vordergrund steht immer wieder Dudas ruhiges Timbre (z.B. im etwas an Katatonia erinnernden Hit "Lament"); eine gelungene Laut-Leise Dynamik hilft diesem Projekt beim Gelingen. Den warmen Gesangslinien steht eine wohl bewusst mechanisch gehaltene Produktion gegenüber (Drums), die die Kälte des besungenen Szenarios hervorheben hilft. Das Instrumental "The Struggle For Survival" (nicht eben essenziell) leitet den zweiten Teil des Albums ein, der mit dem "Blackfield schreiben endlich mal wieder einen guten Song"-Seelenschmeichler "River Down Below" fulminant beginnt. Über den proggigen Titeltrack windet das Album sich in den ruhigen, von Pianoklängen untermalten Schlusstrack "The Night Before", der den Kreis zum Intro "The Day After" schließen hilft. Riverside können eigentlich nur gute bis sehr gute Alben, und so verhält es sich auch mit "Wasteland", das mich mit seinen Reminiszenzen an die frühen Bandtage mal wieder vollends zu überzeugen weiß.
8/10 - PM.


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