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obliveon :: SATAN

SATAN

CRUEL MAGIC (49:46 min.)

METAL BLADE / SONY
Können Satan nach "Life Sentence" und "Atom by Atom" sowie dem Appetizer "Doomsday Clock" also nachlegen? Der Opener "Into The Mouth Of Eternity" legt dies nahe und punktet umgehend mit einem unschlagbar-groovigen Riff, das keinen NWOBHM-Liebhaber kalt lassen sollte. Brian Ross klingt weiter nach Jungbrunnen-Naschalarm und zeigt einigen der heutzutage gehypten Jungspunde zudem, wie eine gesangliche Harke zu klingen hat. Die Herren Tippins und Ramsey riffen sich kauzig und launig wie eh und je durch ihre unkonventionellen Kompositionen und instrumentalen Exkurse, ein Cocktail, der zunächst insbesondere im Singalong "Legions Hellbound" oder dem schleppenden Banger "Ophidian" (herrlich unorthodoxe Harmonien) hervorragend mundet. Leider halten einige Songs dieses Qualitätslevel nicht (der seltsam uninspirierte Titeltrack und "Who Among Us"). Dafür entschädigen im weiteren Verlauf entspannt in Szene gesetzte Songs wie "My Prophetic Soul" oder das als tolldreist-lässiges "Neon Knights"-rip off startende und schließlich an In Solitude gemahnende "Ghosts Of Monongah". Es ist jedoch insbesondere die geradezu greifbare Attitüde der Band die begeistert, denn "Cruel Magic" ist ein herrlich spontan und unmittelbar klingendes Album, auf dem kleinere Unebenheiten schlicht beibehalten wurden. Ergo können Satan definitiv nachlegen und klingen dabei frischer als 95% der Epigonen. Hut ab!
8/10 - PM.


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