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obliveon :: FIFTH ANGEL&# ....

FIFTH ANGEL: RE-RELEASES
FIFTH ANGEL (37:46 min.)
METAL BLADE / SONY

Fifth Angel zeigen mir immer wieder aufs Neue, was mir an Journey trotz deren toller Melodien fehlt: die Gitarrenpower. Und die gibt´s auf diesen beiden US-Metal Klassikern satt, auch wenn viele Puristen ob der offensichtlichen kommerziellen Ausrichtung die Nase rümpfen mögen. Go get a life! Auch damals hätten alle gerne Kohle gemacht, und was gibt es an solchen Wahnsinnsriffs wie "In The Fallout" oder "Call Out The Warning" schon auszusetzen? Richtig: gar nichts, vorausgesetzt man hat ein paar Ohren. Ed Archer und James Byrd entfesseln ein derart geschmackvolles Sechssaiten-Potpourri (Tipton/Downing refined), dass 99,9% aller Konkurrenten erblassen mögen (jenes Break nach den Soli in "Fade To Flames", famos!), zudem sind alle Songs großartig arrangiert. Ted Pilot schmachtet ohne jeglichen Peinlichkeitsfaktor durch Hits wie "Wings Of Destiny", und wer es nach "The Night" oder "Cry Out The Fools" noch nicht geschnallt hat, dem sei ins Stammbuch geschrieben: METAL wird hier groß geschrieben. Das ursprüngliche Cover ist aber leider ziemlich doof. 9/10
TIME WILL TELL RE-RELEASE (48:34 min.)
METAL BLADE / SONY

In genau dieselbe Kerbe klöppelt "Time Will Tell" (9,5/10) (der absolut famose Titeltrack sollte heutzutage eigentlich noch immer als bessere Alternative zu Mr. Mister oder The Hooters als Superhit im Radio laufen), auch wenn hier der Kommerzfaktor noch etwas höher ist und die Band noch mehr Brusthaar zeigt sowie Haarspray verschwendet. Nüxdestütrütz ballern Hits wie "Cathedral" mit unverminderter, ja geballter Gitarrenpower dermaßen geschmacksverstärkend in die Kauleiste, dass es eine wahre Pracht ist. Mehr AOR in Sachen Gesangslinien, dafür mehr Brachialität inne Mucke. So mussat. Hört man sich zudem Songaufbauten wie jene in "Seven Hours" (dieser Refrain!) an, dann bleiben für den Gourmet keinerlei Fragen mehr offen (aus den Riffs in "Angel Of Mercy" würden andere Bands drei Songs machen). Und "Feel The Heat" macht den oben angestrengten Journey-Vergleich greifbar... Geiles Cover von "Lights Out" auch!

Diese beiden Releases machen im Vergleich zu allerlei in letzter Zeit neu aufgelegter Scheiben angesichts fehlender Alternativen auch wirklich Sinn, auch wenn es keinerlei Boni gibt. Greift man übrigens zusammen mit den ähnlich tollen Hittman, kürzlich von No Remorse neu aufgelegt, ab. Und wer angefixt ist und sich im US-Metal noch nicht so auskennt checkt denn auch mal Titan Force an. Ach ja, Liege Lord wären langsam mal cool, liebe Leute von Metal Blade...
http://www.metalblade.de
PM.


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