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obliveon :: THE CHARM THE ....

THE CHARM THE FURY

THE SICK, THE DUMB AND HAPPY (42:16 min.)

ARISING EMPIRE / WARNER
Modern Metal der rauen Sorte ist nicht eben der Musikstil, der mich nächtens um den Schlaf brächte. Und dieses Album zeigt auf, warum dem so ist. Die Amsterdamer zocken auf ihrem zweiten Album tight und kompetent im genreeigenen US-Stakkatostil dahin (Shadow´s Fall, As I Lay Dying etc. pp.), bedienen sich hie und da im Riffing bei Thrashgrößen wie Testament, streuen okaye Melodien ein ("Echoes") – und bleiben dabei doch aalglatt, obwohl Shouterin Caroline Westendorp ordentlich Gas gibt. Jedoch bleibt das Songwriting schlicht zu formelhaft: Die Riffs und insbesondere Breaks ("No End In Sight") sind größtenteils austauschbar, und wie echte Attitüde geht, zeigte eine Dawn Crosby vor geraumer Zeit bereits mit Détente und Fear Of God. Die Refrains bedienen als gezielter Gegensatz zum garstigen Rest mitunter zu sehr die Schunkelfraktion, sodass sie nur bedingt zu begeistern wissen ("Blood And Salt"). Jüngere Hörer mögen dies anders sehen, jedoch vermag ich mich nicht des Eindrucks zu erwehren, dass "The Sick, The Dumb And Happy" lauwarm aufgewärmter Kaffee ist. Und der schmeckt bekanntermaßen nur bedingt. Vielleicht sollte man über einen Stilwechsel nachdenken, denn die Ballade "Silent War" deutet Potenzial an.
6/10 - PM.


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