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obliveon :: NIGHT DEMON

NIGHT DEMON

DARKNESS REMAINS (38:12 min.)

STEAMHAMMER / SPV
Für Night Demon gab es nach den Lobeshymnen auf die erste EP und das Longplay-Debüt "Curse Of The Damned" nicht wirklich schlagende Gründe, über einen Stilwechsel nachzudenken. Dementsprechend haben die drei Überzeugungstäter aus Kalifornien lediglich an einigen Stellschrauben gedreht. Das erste Schräubchen betrifft die sonnigeren Gesangsarrangements, in die ein gerüttelt Maß mehr an Chris Black-Harmonien Einzug gehalten hat (beispielsweise "Hallowed Ground"). Zudem wurde der Schraubenzieher in Sachen Sound angesetzt: Bass und Gitarre tönen wunderbar voneinander getrennt und dennoch kongenial verzahnt aus den Boxen - ein echter Hörgenuss. Doch was ist mit den gewohnt old schooligen Songs? Hier fällt zunächst auf, dass Armand John Anthony an seinem Gitarrenspiel gearbeitet und sehr edle Harmonien und Soli erdacht hat (etwa im ungewohnt doomig startenden "Stranger In The Room" sowie in "Black Widow"). Ansonsten bleibt man beim bewährten Mix aus knackigem Hardrock und zackigem Metal: drollig-eingängige Stampfriffs, die eher die Epigonen Torch denn die Ursuppe Accept zitieren ("Life On The Run" und "On Your Own"), speedig-melodische NWOBHM- Kost (der Opener cum Vorab-Single "Welcome To The Night"). Ein echtes Schmankerl ist die musikalische Priest/Halford-Verneigung "Maiden Hell" (dreimal dürft ihr raten, wessen Songtitel jedoch im Text aneinandergereiht werden) – das Instrumental "Flight Of The Manticore" stellt sich dann doch noch artig in eine von "Losfer Words" und "Flash Of The Blade" befruchtete Ahnenreihe. Da die Hooks diesmal durchgängig einen Zacken zwingender als auf dem Vorgänger ausgefallen sind und mit dem Titeltrack ein gelungenes Experiment gewagt wurde, gibt es aus dem Hunsrück einen halben Edelstein auf die Note druff. Geilstes und geschmackvollstes Metal-Album so far in 2017!
8,5/10 - PM.


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