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obliveon :: EUPHORIA

EUPHORIA

OPERATION: GENESIS ( min.)

EIGENPRODUKTION / US-IMPORT
Aus der Stadt am großen See, Detroit in Michigan, stammt die 2012 gegründete Formation Euphoria, welche mit ihrem in Eigenregie erstellten Album „Operation: Genesis“ ein Debüt vorlegt, welches musikalisch, thematisch und selbst in Bezug auf das Coverartwork ihren großen Idolen von Vektor nacheifert. Während die ersten 50 Sekunden noch nervige Soundspielereien darstellen, die dem Hörer vermutlich helfen sollen, sich auf das Album einzustellen, wird es für mich erst danach mit einem wirklich geilen Riff spannend. Und auch das Openenig Riff von „Theoretical Conception“ flirtet auf angenehme Weise mit Iron Maiden. Diese Vorliebe wird aber im weiteren Verlauf der Scheibe durch technischen Thrash Metal mit entsprechenden Riffs zermalmt. Auf „Operation: Genesis“ dominieren technisch-progressive Riffs und Songstrukturen, die irgendwo zwischen Realm und Vektor liegen, durch ihren Sci-Fi-Anstrich und die black metallisch-angehauchten Schreie von Justin Kelter aber doch deutlich eher in die Richtung der Letztgenannten gerückt werden. Nach dem enormen Erfolg von Vektor ist es eigentlich kein Wunder, das erste Bands auf diese Linie einschwenken und ihnen nacheifern. Und Euphoria machen das recht gut, wenngleich ihnen noch lange nicht alles gelingt. So gibt es neben herausragenden Riffs auch immer wieder mal Mittelmaß zu hören, das Songwriting ist beileibe nicht durchgehend zwingend und auch Herr Kelter muss noch etwas mehr Übung haben, bis er seinen eigenen Weg gefunden hat, auf dem ihm Herr DiSantos schon voraus ist. Vor allen Dingen ist es aber wahrscheinlich die Produktion, die mehr Transparenz als auch Griffikgeit und Aggressivität benötigte. Bis dahin kann man der Band aber bescheinigen, auf einem guten Weg zu sein. Auch wenn das Cover-Artwork verachtenswerter Weise nicht schwarz-weiss ist. Anspieltipps: „Theoretical Conception“ und „Cyberschizophrenia“ http://www.facebook.com/euphoriadetroit
7,5/10 - SBr


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