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obliveon :: JEFF MARTIN

JEFF MARTIN

THE GROUND CRIES OUT (49:01 min.)

RIVERLAND / KANADA-IMPORT
Das letzte Projekt Jeff Martins, The Armada, hatte mich einst zwar nicht wirklich enttäuscht, aber auch nicht komplett überzeugen können, lebte das Album doch insbesondere von einigen, von Martins grandioser Stimme getragenen, Traumsongs wie „A Line In The Sand“ oder „Broken.“ „The Ground Cries Out“ bläst in ein ähnliches Horn, auch wenn Großmeister des düsteren Rock, vielleicht ja inspiriert von den Touren mit In Extremo, heuer wieder verstärkt mit einer Reihe exotischer Instrumente experimentiert, in bester Tea Party-Tradition bevorzugt dem fernöstlichen Kulturkreis zuzurechnen. Dennoch darf es auch hier gerne mal ein Abstecher in die Spelunken von New Orleans („Queen Of Spades“) oder ein Morrison-artig intonierter Blues („1916“ und „Santeria“) sein, während andere (und meines Erachtens bessere) Songs weniger basisch, verspielter und experimenteller, gleichzeitig aber auch rockig-grooviger sowie eingängiger tönen (etwa der tolle Opener und Titeltrack). Martin stößt sporadisch wieder in hypnotische Gefilde vor und zitiert so im Bedarfsfall auch mal ausgiebig seine Tea Party-Vergangenheit (das best of-„Transmisson“-Medley „She’s Leaving“, „Cobra“ oder das akustische „Blue Mountain Sun“), und auch die Tea Party-typische, akustisch dominierte Ballade („One Star In Sight“ – insbesondere im Vergleich mit den beiden eingangs erwähnten Vorgängern nicht sonderlich zwingend) darf nicht fehlen. Die vorab online gestellten Live-Impressionen von der Best of-Tea Party-Tour mit seinem neuen Mitstreiter J Cortez hatten allerdings Hoffnung gemacht, dass der Meister seine rockige Seite noch deutlicher in den Vordergrund rücken würde, was sich leider als Trugschluss erweist – lediglich im schicken Rausschmeißer „The Pyre“ braten die Gitarren mal wieder richtig fett. Ergo muss man sich leider damit abfinden, dass die Kompositionskunst auf “The Ground Cries Out” erneut mitnichten an die mystische Tiefe der unsterblichen The Tea Party heranreicht. Was Martin hier macht, macht er gut. Mehr aber auch nicht, zumal dieses Mal ein Überhit auch nicht zu verzeichnen ist. http://www.jeff-martin.net/ oder http://www.myspace.com/jeffmartinsolo
7/10 - PM (Gastautor)


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