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obliveon :: SYMPATHY

SYMPATHY
Die Entwicklung eines kanadischen Projektes
Saskatchewan, Kanada, Anfang der 90er Jahre. Ein Mann gründet eine Band, die zwei Jahre später nur noch aus dem Gründer besteht und zum Soloprojekt reduziert wird. Weitere vierzehn Jahre später ist es wieder eine Band und alle Anzeichen sprechen dafür, dass Symphaty noch die Kurve bekommt. Ob dem so sein wird, wollten wir natürlich auch von Dharok wissen.
Hallo, es ist zwar bereits einige Monate her, dass ihr „Anagogic Tyranny“ veröffentlicht habt, aber ein paar Worte wollen wir dennoch dazu hören. Wie ist das Album grundsätzlich aufgenommen worden?
Dharok: >> Insgesamt waren die Stimmen recht positiv. Einige waren der Meinung, es ist eines der besten Alben, das sie je gehört haben. Andere meinten genau das Gegenteil. Ich denke, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt. <<

Kannst du uns den Entstehungsprozess des Albums mal etwas näher bringen. Wie lange dauerte es, bis alles im Kasten war?
Dharok: >> Es dauerte ziemlich lange, viel zu lang. Dies liegt darin begründet, dass wir alle ziemlich weit voneinander weg wohnen. Jeff und ich brauchten über ein Jahr, um die Songs zu schreiben, ein weiteres Jahr für die Aufnahmen des Schlagzeugs. Dann konnten die Arbeiten zum Album endlich abgeschlossen werden. Jetzt wissen wir, wie wir es zukünftig machen werden und so wird es beim nächsten Album nicht mehr so zeitintensiv sein. <<

Wie würdest du den Fans „Anagogic Tyranny" beschreiben und was können sie erwarten?
Dharok: >> Der größte Unterschied zwischen diesem Album und Arcane Path ist die Vielfalt. Die schnellen Teile sind viel schneller und die langsamen Teile viel langsamer. Es ist insgesamt wesentlich heavier, extremer ausgefallen. Hinzu kommt, dass durch das veränderte Line-up zusätzliche Impulse eingeflossen sind. Jeff ist als Lead-Gitarrist viel besser als ich, so dass seine Fähigkeiten den Album-Sound erstaunlich verändert haben. Jim´s Trommeln hat einen progressiven Sound erzeugt, was ziemlich einzigartig für ein Death-Metal Band ist. „Anagogic Tyranny“ ist ein ganz anderes Album geworden, aber ich denke, auf eine gute Art und Weise. <<

Welches ist dein Lieblings-Song auf „Anagogic Tyranny" und was macht es so besonders für dich?
Dharok: >> Das ist eine schwierige Frage. Musikalisch, denke ich, dass mein Lieblings-Song ‘Ours The Grave‘ ist. Es erinnert mich ein bisschen an DEATH und ich mag DEATH. Ansonsten ist es eher so, dass ich eher Teile eines Songs mag, nicht den ganzen Song. Mir gefällt zum Beispiel die erste Hälfte von ‘Underworld‘. Es ist zwar nur ein einfacher Riff, aber es klingt wirklich heavy. Ich mag die Macht, die von dem Song ‘Insurrection‘ ausgeht. Lyrisch denke ich, dass ‘"Enslaved By Depravity‘ und ‘Forgotten Temples‘ meine Favoriten sind. <<
Welche Ziele haben ihr für „Anagogic Tyranny"?
Dharok: >> Wir wollen höhere Verkaufszahlen im Vergleich zum vorherigen Album. Ein weiteres Ziel ist es, die Fanbasis zu erweitern. Die Marketingaspekte sind dafür sehr wichtig. Aber für uns als Band war mein Ziel, mit den Jungs zusammen ein Album aufzunehmen und herauszufinden, wie es mit der Zusammenarbeit klappt, damit wir wissen, wie man die Dinge in der Zukunft besser macht. Ich lernte dabei eine Menge über den Umgang mit diesen Jungs und das wird dazu beitragen, dass das nächste Album besser wird. <<

Kannst du uns kurz mal einen Abriss über die Bandgeschichte sowie der aktuellen personellen Situation geben?
Dharok: >> Ich habe Sympathie in den frühen 90er Jahren gegründet, aber die Band zerfiel bereits nach ein paar Shows und der Aufnahme einer Demo sowie LP. In den darauffolgenden Jahren habe ich weiter an Songs gearbeitet und selbst aufgenommen. Anfang 2000 hatte ich einen Vertrag mit Fear Dark Records aus Holland. Ich habe über dieses Label zwei Alben als Solo-Künstler veröffentlicht. Im Jahr 2006 konnte ich Jeff Lewis, der früher bei Mortification spielte, und Jim Austin, früher mal bei Into Eternity davon überzeugen, bei Sympathie einzusteigen. So kam es, das wir drei jetzt zusammenspielen. <<

Gibt es Bands, die dich musikalisch beeindruckt haben?
Dharok: >> Meine Lieblingsband aller Zeiten ist Suffocation. Ihr 95er Album „Pierced From Within" ist nach all den Jahren immer noch meine Lieblings-Metal-Album. Darüber hinaus gibt es so viele andere große Bands. Einfach zu viele, um sie alle zu nennen. Solange die Musik sehr heavy ist, die Texte dunkel und die Musiker talentiert, werde ich wahrscheinlich zu genießen, was sie spielen. <<

Gibt es bereits Tourpläne, vielleicht auch mit einem Abstecher nach Deutschland? Dharok: >> Zu diesem Zeitpunkt ist noch keine Tour geplant. Aber wir reden gelegentlich darüber. Das größte Problem für uns sind die Kosten für die Tickets nach Europa. Es ist sehr teuer für eine Underground-Band ohne viel Geld. Wenn wir die Chance bekommen, einige Shows in Europa zu spielen, würden wir uns über diese Gelegenheit sehr freuen. <<
Wenn du wählen könntest, mit welcher Band du auf Tour gehst, auf wen würde deine Wahl fallen?
Dharok: >> Ich würde mit Frost Like Ashes auf Tour gehen. Ich denke, es würde ihnen auch Spaß machen. Mit Into Eternity würde es ebenfalls Spaß machen. In erster Linie suche ich die Möglichkeit, sich mit Metal-Fans aus der ganzen Welt zu treffen, unabhängig davon, mit wem wir auf Tour sind. <<

Was können eure Fans von euch in den nächsten Jahren erwarten?
Dharok: >> Wir arbeiten bereits an dem nächsten Album. Alle Songs sind bereits geschrieben. Jeff und ich werden diesen Monat die Rhythmus-Gitarren einspielen. Ich werde mich auch mit Jim demnächst zusammensetzen, um die Drum-Beats zu erörtern. Zudem plane ich, das nächste Album als Sonder-Edition herauszubringen und mit einigen zusätzlichen Inhalten anzureichern. Darüber hinaus arbeite ich derzeit an der Aktualisierung der MySpace-Seite von Sympathie, um die Fans über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten. <<

Vielen Dank für deine Zeit! Zum Abschluss möchte ich dir die Gelegenheit geben, euren Fans ein paar persönliche Worte zu widmen.
Dharok: >> Wir freuen uns, wenn sich Leute bei uns melden, die Sympathie hören. Es macht uns Spaß, über Musik, Songwriting und das Album zu sprechen. Also, jeder der mag, kann sich bei uns melden, uns eine E-Mail schicken. Zögert also nicht, wir sind alle unter realm_of_disease@hotmail.com zu erreichen. <<
http://www.myspace.com/realmofdisease
Robert Buder


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