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SANITY OBSCURE
SPRINGTIME MASQUERADE (46:55 min.)
DANSE MACABRE / ALIVE
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Hier präsentieren vier Nürnberger ein neues Werk, welches sehr viel Wert auf einen eigenen Stil in Sachen Doom-Goth-Metal zu legen scheint. So hart wie diese musikalische Schublade klingt, ist das Album jedoch nicht – und das ist auch gut so. Teilweise leider ein wenig eingängig, bringt es trotzdem eine gute Atmosphäre im Gesamtkonzept rüber. Man merkt, dass diese Band sich sehr mit der Entstehung dieses Albums beschäftigt hat und die Musik wirklich mag, die sie produziert. Rund zehn Jahre Bandgeschichte unterstreichen das auch nochmal. Liebevolle Instrumentalparts, wohl überlegt gesetzte Geschwindigkeiten, eine sehr glatte hohe weibliche Gesangsstimme und musikalische Kreativität bringen es zu einem einfühlsamen Werk. Springtime Masquerade erinnert entfernt an frühe Werke von Nightwish, wenn man in diesem Fall überhaupt einen Vergleich ziehen darf. Der Song „Behind The Moon“ dürfte dann endgültig mit Individualität überzeugen. Zudem, das sei auch noch am Rande erwähnt, hat Bruno Kramm (Das Ich) seine Finger im Spiel, was meiner Meinung nach ein gutes Statement für sich ist. Eine sehr gelungene Platte, wirklich empfehlenswert.
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6/10 - RR
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