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obliveon :: ELA FEAT. J.R ....

ELA FEAT. J.R.BLACKMORE

OUT OF TIME (27:52 min.)

NO CUT / SELBSTVERTRIEB
Die Karlsruher Sängerin Ela, die ja eher durch ruhigere Lieder bekannt ist, zeigt sich auf dieser EP mal von einer etwas anderen Seite. Zusammen mit J.R. Blackmore, dem Sohn der britischen Gitarrenlegende Ritchie Blackmore, hat sie den Song „Out Of Time“ neu aufgenommen, der ja bereits auf ihren Debütalbum zu hören war, und hat diesen in ein neues Gewand gesteckt. Und das Ergebnis ist erstaunlich gut ausgefallen. Neben der eh schon sehr tollen und ausdrucksstarken Stimme der Sängerin, überzeugt der Song nun auch noch mit einer viel kraftvolleren Umsetzung und macht ihn damit nicht nur für Ela-Fans sondern auch für Fans kraftvollen Rocks interessant. Auch Gothic Rock-Anhänger dürften dank der Mischung aus Keyboards, Ela’s Gesang und Gitarren Gefallen daran finden, liegt das Endergebnis doch gar nicht mal so weit weg von den softeren Songs einer Band wie Within Temptation, wenn man mal das bombastische Element bei den Holländern ausser Acht läßt. Neben dem Titeltrack befinden sich mit „Mad About Your Love“ und„Queen Of Deep“, einem UFO-Coversong, und „Dynamite“ noch drei weitere sehr gute Lieder auf der EP. Gerade „Mad About Your Love“ weiss zu gefallen. Dieser Song verdient nun wirklich die Bezeichnung Hardrock. Tief gestimmte Gitarren, die ein recht hartes Riff anstimmen, und ein passenderer rockigerer Gesang von Ela. Gefällt mir sogar noch besser als der Titeltrack. „Out Of Time“ist dann eine gut ins Konzept passende Hardrockballade, in der Ela noch mal zeigen kann was für eine variable Stimme sie hat. Dazu gibt es dann auch noch eine Instrumentalversion von „Out Of Time“ und einen Instrumentalsong des Ausnahmegitarristen Blackmore, der hier mal zeigen darf, dass er durchaus das nötige Talent von seinem Vater geerbt hat. Oben drauf gibt es dann auch zwei Videos und einen Interviewblock. Insgesamt also wirklich keine schlechte Sache, diese EP. Fans von Ela können die Sängerin somit mal auf eine andere Art erleben, und Leute, denen die Sängerin bislang kein Begriff war, können sich so mal ein Bild von ihr machen. Man darf gespannt sein ob diese EP eine Auswirkung auf das nächste Album haben wird. Gut stehen tut Ela das rockige Gewand auf jeden Fall.
7,5/10 - TE


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