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obliveon :: ICE AGES

ICE AGES
Die Stille begraben
Hand auf’s Herz, dass Richard Lederer mit Ice Ages acht Jahre nach seinem letzten Lebenszeichen mit ”Buried Silence” noch ein neues Album vorlegen würde, hätten selbst wohl die grössten Zweifler und Berufsoptimisten nicht für möglich gehalten. Hört man sich ”Buried Silence” dann intensiv an, so scheint es, als hätte die Zeit stillgestanden und Richard Lederer würde nahtlos dort weitermachen, wo er mit ”This Killing Emptiness” musikalisch geendet hat. Die selbe bleierne Düsternis, die gleiche verschleppte Rhythmik und der selbe verzweifelte und verzerrte Gesang, der ”Buried Silence” erst seine wahre Entsprechung zuteil werden lässt. In all den Jahren, in denen Ice Ages inaktiv waren, hat es keine Band auch nur annähernd geschafft, sich musikalisch und stilsitisch der Band anzunähern, so dass es ausser Frage stand, Richard Lederer zu kontaktieren und gleich mal nachzufragen, warum es solch eine lange Pause zwischen den Veröffentlichungen gegeben hat.
>> Diese Pause war nie eine gewollte. Sie hat sich in erster Linie aus den Problemen mit der Arbeit an der letzten CD meines Darkwave-Projektes "Die verbannten Kinder Evas" ergeben. Nach einem erfolglosen zeitraubendem Versuch mit der Sängerin des Vorgängeralbums weiterzuarbeiten, erwies sich auch die Nachfolge-Sängerin als psychsisch so instabil, dass sich die Fertigstellung des Albums Monat für Monat verzögerte, bis ich schliesslich zum Schluss die geeignete Sängern fand und in einem Rekordzeitraum die CD fertigstellen konnte. Zusammen hat das eine Verzögerung von drei Jahren ergeben, die mich so belastete, dass ich einfach nicht die Ruhe finden konnte an neuen Songs weiterzuarbeiten. Zusätzlich kamen noch berufliche und private Probleme hinzu. <<

Welche Motivation gibt es überhaupt für einen Künstler, nach solch einer langen Zeit überhaupt wieder in dieser Richtung weiterzuarbeiten, unterscheiden sich alle deine anderen musikalischen Projekte doch sehr von Ice Ages?

>> Die Motavation ist wie immer die Leidenschaft. Mir war immer klar, dass es wieder weitere Ice Ages-Alben geben wird. Daran bestand nie der leiseste Zweifel. Ice Ages ist ein absolut notwendiger Bestandteil meines musikalischen Schaffens. Nur an Die verbannten Kinder Evas oder Summoning zu arbeiten wäre mir auf Dauer zu einseitig. Mit Ice Ages kann ich in Gebieten wie
ausgefallenen Soundkreationen arbeiten, wie ich es sonst nirgens kann. <<


Sind die Stücke auf dem neuen Album alle neueren Datums oder wann hast du damit begonnen die Stücke zu schreiben? Sind das alles neue Songs oder sind auch Stücke dabei, die von ihrem Entstehungszeitraum noch bis vor die Veröffentlichung des letzten Albums zurückreichen?

>> Die Songs sind alle nicht alt. Wärend meiner unfreiwilligen Pause war ich bloss verhindert Songs auszuarbeiten, aber es ist wohl nicht zu verhindern, dass der Kopf unwillkürlich weiter nach neuen Ideen sucht. Nur so kann ich es mir erklären, dass die neuen Songs nach Beendigung des Die verbannten Kinder Evas-Albums nur so aus mir heraussprudelten. Die Grobversionen der Songs entstanden fast im Drei-Tages-Intervall; eine Geschwindigkeit, die ich bisher von mir nicht kannte. Ich hatte zwar einige ganz kurze Songfragmentideen während der Arbeiten an Die verbannten Kinder Evas, allerdings gerieten die bei meiner hyperaktiven Arbeit an den neuen Songs bald in
Vergessenheit bzw. wurden aus diesen Fragmenten, beim Versuch sie zu Songs zu verarbeiten, total andere Songs. <<


Hat sich in diesen acht Jahren in der Herangehens- und Kompositionsweise für Ice Ages mit "Buried Silence" etwas verändert?

>> Auf jeden Fall nicht bewusst. Ich arbeite an drei Projekten mit verschiedenen Stilen, also kann ich über mangelnge Abwechslung nicht klagen. Es ist daher nicht mein Anliegen jede Veröffentlichung der jeweiligen Projekte total unterschiedlich klingen zu lassen. Noch dazu
wenn man bedenkt, dass es derzeit ja kaum elektronische, melodische und gleichzeitig langsame düstere Musik gibt. Ich empfände es daher nicht als Bereicherung sondern als Verarmung, jetzt diesen ausgearbeiteten Stil zu verlassen. Hätte mein Album "This Killing Emptiness" eine Flut an Bands ausgelöst, die alle gezielt auf schleppende, melodische Düsternis setzten, und wäre der Mainstream regelrecht überschwemmt mit hundert Bands in dieser stilistischen Richtung, dann würde ich mir vielleicht überlegen, ob es wirklich notwendig ist, jetzt noch also hunderterste Band solch ein Album herauszubringen. Da das aber nicht der Fall ist, denke ich, ist das der einzig sinnvolle Weg ist, konsequent an meinem Stil weiterzuarbeiten. <<
Wo siehst du die Hauptunterschiede zwischen "Buried Silence" und seinem Vorgänger "This Killing Emptiness"?

>> Der Unterschied besteht in erster Linie im Sound. Dank des grossen Fortschritts auf dem Gebiet der PCs und Software Synthesiser konnte ich diesmal sämtliche Sounds nur mit meinem PC und Software erzeugen. Fünfundneunzig Prozent aller Sounds, sowohl Drums als auch Melodie, stammen von dem Software Synthesiser "Reaktor 5". Dieser Synth ermöglicht mir Wege und
soundmässige Freiheiten, von denen ich früher mit meinem alten Hardware-Synth nicht mal zu träumen wagte. Es war sogar möglich, mir virtuell meinen perfekten Synth zu konstruieren, der für die Sounds von Ice Ages maßgeschneidert ist. Mit nur wenigen Faderbewegungen konnte ich jetzt aus einem glasklaren, spacigem Sound einen noisigen Drum- oder metallisch rostigen Blechsound machen. Die Grenze zwischen Soundkreation und Mischprozess verschwimmt bei mir zunehmend, was ich sehr begrüsse. <<


Warum hast du das Album "Buried Silence" genannt? Für mich klingt dies von seiner Bedeutung her etwas paradox, denn wie kann man die Stille beerdigen, ist doch gerade eine Beerdigung von Stille gekennzeichnet.

>> Leider schreibe ich die Texte nicht selber, sondern mein Freund Grigorii aus Sibirien. Normalerweise würde ich ihm diese Frage ins Englische übersetzt weiterleiten und die Antwort dann hier schreiben, aber leider ist er momentan gerade als Reiseführer im Altay-Gebirge für drei Monate unterwegs und daher nicht zu erreichen. Ich möchte daher auch nicht in sein Werk hineinpfuschen und irgend etwas hineininterpretieren, was er nicht gemeint hat. Auch weiss ich, dass er, selbst wenn er jetzt erreichbar wäre, nur sagen würde, dass Texte nicht dafür da sind erklärt zu werden, sondern für den individuellen Hörer geschrieben sind, in der Absicht, ihm seine eigene Interpretation zu überlassen. Ansonsten empfinde ich paradoxe Titel als einen guten Denk- bzw
Interpretationsansporn. <<
"Silence" und "Emptiness" sind beides Begriffe der (Inhalts)Leere. Besitzt dieser Themenkomplex eine besondere Bedeutung für dich und deine Arbeit?

>> Leider wieder eine lyrische Frage und deswegen ohne Grigorii schwer zu beantworten. Ich kann nur sagen, dass diese beiden Begriffe für meinen Geschmack sehr gut zu der Stimmung von Ice Ages passen. Ich empfinde die Musik von Ice Ages als düster, aber auch einsam und menschenleer, was perfekt dazu passt. Stille und Leere haben für mich etwas beklemmendes
und unterstützen daher die Musik perfekt. Grigorii leid häufig unter depressiven Stimmungen und kennt daher dieses Gefühl besonders gut. Für mich sind seine Texte daher ein Ausdruck seiner immer wiederkehrenden depressiven Stimmungen. <<


Gibt es ein feststehendes Konzept für "Buried Silence" bzw. Ice Ages generell? Besitzen die drei veröffentlichten Alben ein durchgängiges Konzept?

>> Nein, gibt es nicht. Jeder Song steht für sich alleine da. Ice Ages ist auch total musikorientiert und weniger ein Träger von Geschichten. Wäre es textorientierter, würde wohl der Gesang klarer sein und mehr im Vordergrund stehen. Ich mag Bücher, Geschichten und Gedichte, aber wenn ich Songs höre, will ich in erster Linie gute Musik und gute Rhythmen hören. Erst wenn mir beides zusagt, beginne ich mich mit dem Text auseinanderzusetzen. Ich würde jederzeit gute Musik mit schlechten Texten hören, aber niemals umgekehrt. Das soll nicht heissen, dass ich Texte als minderwertig empfinde, aber ich wehre mich nur dagegen, dass, speziell im Gothic-Bereich, die Texte immer als das Wesen und die Seele der Musik angesehen werden, während die Musik nur der Träger und die Oberfläche ist. Poesie und Musik sind zwei verscheidene Kunstformen, die sich auf einem gleichen Niveau befinden. Keine ist der anderen unterlegen. <<

Auf "Buried Silence" verwendest du, wie bereits zuvor angesprochen, Texte von Grigorii Petrenko. Warum nimmst du seine Dienste als Texter in Anspruch und schreibst die Texte nicht selbst?

>> Ich fühle mich als Musiker und nicht als Poet. Ich kann mich mit Melodien, Rhythmen und Sounds wunderbar ausdrücken, während ich ersthafte Probleme habe, dies mit Worten zu tun. Ich kann zwar Stunden diskutieren und reden, allerdings fehlt mir für die Lyrikschreiberei die wichtige
Vorraussetztung mit Worten wie mit Farben umzugehen und Sätze nicht als Träger von konkreten Inhalten zu benutzen, sondern als Stimmungsübermittler. Es macht daher keinen Sinn, wenn ich als minderbegabter Texter Texte für meine eigene Musik schreiben und halte es daher für
sinnvoller, diese Aufgabe Leuten wie Grigorii zu überlassen, die das wirklich können und darin auch Erfüllung finden. Es ist auch etwas eigenartig für mich, dass immer vorausgesetzt wird,
dass der Musiker auch Texte schreibt. Ich habe diese Frage schon oft bei mir und auch anderen Bands gehört, allerdings habe ich nie die Frage gehört "warum lässt du dein Album von Fremden abmischen und mischt es nicht selber" oder "warum lässt du dein Cover von Fremden machen und
machst es nicht selber". Zwei Dinge, die für mich selbstverstandlich sind, weil ich nebem dem klassischen Komponieren auch sehr gerne Bilder digital manipuliere und an Sounds arbeite. <<


Leider liegen der Promo keine Texte bei. Kannst du kurz umreissen, worum es inhaltlich in den Texten des Albums geht?

>> Die Texte sind alle auf meiner Seite http://www.iceages.info zu finden. Leider kann ich, wie schon erwähnt, diese Frage nicht beantworten, weil die Texe nicht von mir sind, der Texter nicht erreichbar ist und ausserdem gar nicht mal diese Fragen beantworten wollen würde. <<

Wird es weitere acht Jahre dauern bis du mit Ice Ages ein neues Album veröffentlichst?

>> Nein, mit Sicherheit nicht. Sollte nichts wirklich ernsthaftes, tragisches passieren, wird das nächste Album sicher nicht lange auf sich warten lassen. Ich habe schon einen neuen Song gemacht und werde auch noch zwei Songfragemente, die ich im Zuge meiner hyperaktiven Arbeiten am
aktuellen Album total vergessen habe, die aber alle einen hohen Ohrwurmfaktor haben, zu ganzen Songs machen. Ich bin voller Leidenschaft und so zufrieden mit dem neuen Album wie selten zuvor. <<

Betrachtest du Ice Ages als reines Studioprojekt, oder kann man zukünftig vielleicht auch Konzerte von Ice Ages erwarten?

>> Natürlich denke ich beim Songschreiben nicht an einen Live-Auftritt, sondern immer nur an eine CD-Produktion. Ich schreibe auch nie Veranstalter an um sie anzubetteln, spielen zu dürfen. Um ehrlich zu sein, ist mir der Gedanke, vor einem Publikum zu stehen und meine Songs zu singen, etwas unangenehm, weil ich dadurch meine menschliche Anonymität aufgebe. Aber wenn mir jemand zu verstehen gibt, dass er mich wirklich gerne auf der Bühne sehen würde, habe ich einfach zuviel Mitleid um ”nein” zu sagen und weiss aus Erfahrung, dass ich hinterher immer
froh bin das Konzert gemacht zu haben und stolz bin, diese Hemmung überwunden zu haben (lacht). Momentan ist ein Konzert in Rumänien für den 28. Juni geplant. Ich werde also nach Jahren wieder auf der Bühne stehen. Ich bin mir sicher, dass dieser Auftritt der beste sein wird, weil ich mich erstmals mit Live-Projektionen speziell für dieses Event beschäftigt habe. Das war immer ein
Aspekt, der mir für meine Auftritte gefehlt hat. Allerdings hatte ich immer den Irrglauben, dass eine Realisation von Live-Projektionen für mich zu zeit aufwendig und kompliziert ist. Diese Befürchtung hat sich als total unsinnig herausgestellt. In nur wenigen Tagen bin ich zu sämtlichen dunklen Orten gegangen, die mir eingefallen sind, und habe kurze Videoloops gedreht, die ich in Synchronisation mit der Musik auf der Bühne projezieren werde. Das wird der Show eine sehr düstere, psychedelische und weitere Dimension verleihen. <<


Was war für dich überhaupt der ausschlaggebende Grund, neben Summoning und den Verbannten Kinder Evas ein weiteres musikalisches Projekt an den Start zu bringen?

>> Vor ungefähr vierzehn Jahren begann ich den Synthesiser zu entdecken. Es war auch die Zeit, wo ich die damals sehr neue und progressive Deutsche Dark Wave-Szene wie zum Beispiel Das Ich entdeckt habe, sowie Leatherstrip und andere EBM-Bands. Ich begann daher einerseits ruhige, melancholische orchesterorientierte Songs zu machen, sowie deutlich elektronischere. Erst später begann ich, die ruhigeren Songs unter dem Namen Die verbannten Kinder Evas, und die elektronsicheren unter dem Namen Ice Ages zu veröffentlichen, sowie einige der Ideen für Summoning zu verwenden. <<

Gibt es Präferenzen in deiner Arbeit und den jeweiligen musikalischen Projekten?

>> Alle drei Projekte sind fast gleich alt und gleich wichtig, bzw. das Projekt, mit dem ich gerade beschäftigt bin, ist das Wichtigste für mich. Es gibt zwar grosse Underschiede in den Verkaufszahlen zwischen den Projekten. Wenn sich diese Unterschiede auf mein Prioritätsempfinden auswirken würden, wäre ich allerdings nichts weiter als ein Sklave des Mainstreams. <<

Was waren und sind deine muskalischen Vorbilder, jetzt mal rein bezogen auf Ice Ages?

>> Ich habe nicht viele Vorbilder und kann auch keine wirklich direkten Einflüsse erkennen. Ich bin aber davon überzeugt, dass jeder Mensch Einflüsse braucht, bei manchen diese Einflüsse jedoch direkt, bei anderen indirekt zustande kommen. Der wesentlichste Einfluss ist sicherlich Leatherstrip. Diesem Projekt habe ich es zu verdanken, dass ich überhaupt mit so einer Musik begonnen habe. Als ich zum ersten Mal die Songs "Mahawk" und "Zyklon B" gehört habe, war in nur wenigen Stunden einen neue Welt für mich geboren. Diese auf rein elektronischen Elementen basierende Düsternis sowie die verzerrte Stimme waren für mich etwas total Neues, da ich ja in der Metal-Szene aufgewachsen bin und zeigten mir, dass es abseits von dem damals boomenden Death Metal doch ganz andere Wege gibt intensive Stimmungen aufzubauen. Klar ist Ice Ages deutlich langsamer und weniger geradlinig als Leatherstrip, aber dennoch kann man beim genauen Hinhören gewisse indirekte Einflüsse erkennen. Ansonsten kann ich nur die sehr unbekannte band Mortal Constraint erwähnen, die auch einen sehr grossen Einfluss hatte, sowie die ersten zwei Alben von Evils Toy. Im Rahmen dieses Interviews habe ich die ”Obliveon”-Seite etwas genauer angeschaut und bin auf die Kritik von "This Killing Emptiness" gestossen. Mir ist dabei der Vergleich zu Diary of Dreams aufgefallen, den ich durchaus treffend finde. Auf jedenfall treffender als der Vergleich zu Wumpscut, der speziell gerne von Metal-Rezensenten benutzt wird, die von dieser Szene kaum eine Ahnung haben und daher kaum mehr als diese Band kennen. Ich kann mich auch erinnern, dass Ashley von Whispers in the Shadow als erste spontane Reaktion Diary of Dreams genannt hat, nachdem ich ihm die neuen Songs damals vorgespielt habe, wenngleich natürlich der Ice Ages-Sound viel rauer ist. Ich weiss jetzt nicht, ob es jemals einen Einfluss dieser Band gab und ich weiss auch gar nicht mal, wann ich diese Band kennen gelernt habe. Sicherlich nicht sehr lange vor der Veröffentlichung von ”This Killing Emptiness", aber wie gesagt sind ein Grossteil der Einflüsse unbewusst, weswegen ich diesen Einfluss auch nicht leugnen kann. <<

Würdest du mir zustimmen, dass du mit Ice Ages und der atmosphärischen Dichte, die deine Alben beinhalten, eine gewisse musikalische Vorreiterrolle eingenommen hast?

>> Nein, eigentlich nicht, denn Vorreiter ist man nur dann, wenn man mit seiner Musik eine Welle auslöst. Allerdings konnte ich bisher noch keine entdecken. Wenn ein Reiter auch noch so schnell und konsequent einen Weg entlangreitet, bleibt er doch nur ein Reiter und kein Vorreiter, so lange nicht mit einem grösseren Abstand eine Truppe von Reitern hinter ihm her reitet. Ich persönlich hätte nichts dagegen, wenn ich mit meiner Musik einen Gegentrend zum technoiden MTV-Dancefloorsound der EBM-Szene der letzten Jahre auslösen könnte. Ich fühle mich nicht in meinem Individualismus eingeschränkt, wenn andere Bands ähnliche Musik machen. Allerdings denke ich, dass diese Musik aufgrund ihrer relativen Clubuntauglichkeit niemals so eine Massenbewegung auslösen könnte. <<
http://www.iceages.info
Michael Kuhlen


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