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obliveon :: ABSENT

ABSENT

CHILDREN (42:52 min.)

GUERILLA UNDERGROUND / FRANKREICH-IMPORT
Wenn es um ausgefallenen, experimentellen Elektro geht ist im zur Zeit nicht nur im Osten Europas auf den richtigen Spuren unterwegs, sondern auch zum Beispiel in Frankreich. Von hier erreichen uns immer wieder doch recht beeindruckende Produktionen. So auch in diesem Fall. Was die Macher Yannick Donnet und Frédéric Bailly uns hier präsentieren ist experimenteller Elektro der allerfeinsten, wenn auch ruhigeren Sorte. Auf “Children” geht es thematisch um die Kindheit, wie der Titel schon sagt. Die Stücke, vier an der Zahl plus jeweils ein Remix kommen uns alles in allem sehr ruhig daher, wenn man mal von “La Capacité D’être Seul” absieht. Dieser Titel ist wohl der druckvollste auf dem Album, dessen Tempo sich im Verlauf immer weiter steigert, bis es fast zu einer Industrial-Nummer geworden ist. Die Steigerung in Tempo und auch in der Aggressivität verleihen dem Stück eine gewisse Dramatik. Ansonsten bekommt man auf “Children” viel ambientes Flair gepaart mit experimentellen Klängen, interessanten Effekten und einer Produktion die eine Eins mit Sternchen verdient hat. Allerdings ist auch “Children” keine Scheibe die man mal so nebenbei hören kann. Man muss sich schon Zeit nehmen und tief eintauchen in die Gefühlswelten die sich einem eröffnen wenn man einen Zugang zu dieser Scheibe bekommen möchte. Dann aber kann man sich mal entspannt zurücklehnen oder auch mal aufgerüttelt werden. Bei “Willy” dem 3. Track auf der EP kam ich mir durch die sich ständig wiederholenden Synthie-Rhythmen vor wie in einem depressiven Albtraum. Sehr gelungen!
Bei den Remixen haben sich 4 verschiedene “Umstricker” den vier Original-Tracks angenommen und diese neu interpretiert, ohne dabei jedoch die Stimmung der Originale zu zerstören. Hier findet man schließlich beim Remix von “Shizuka” auch die einzigen dezenten Vocals auf “Children”. Diese setzten sich allerdings aus eingearbeiteten Wortfetzten zusammen. Klingt aber auch irgendwie interessant. Ansonsten haben sich noch “Kabutogani” “La Division Mentale” und “Ten Data Keshin” an den Original-Tracks versucht. Allesamt französische Künstler. Bei “La Division Mentale” war ich allerdings sehr überrascht. Mir war der Name bisher nur aus dem Metal-Bereich ansatzweise bekannt, doch Strom-Gitarren sucht man auch bei ihrem Remix vergeblich. Gut, wäre auch unpassend gewesen.
8/10 - IB


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