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KENJI SIRATORI
DEATH CREATURE (48:27 min.)
SKULLLINE / SKULLLINE
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Kennern des musikalischen Undergroundes und Myspace-Junkies ist der japanische Cyberpunk-Künstler und Autor Kenji Siratori durch seine vielfachen Kollaborationen mit anderen Künstlern zweifelsohne ein Begriff. „Death Creature“ ist nun alleine sein Werk und ein höchst interessantes dazu, verbindet es doch Dark Ambient-Elemente mit Einflüssen früher Cold Meat-Veröffentlichungen. Düstere, geister- und schemenhafte Stimmen schaffen zusammen mit den elektronischen Stilmitteln dabei eine gespenstische Atmosphäre, die sich durch alle vier Stücke des Albums ziehen und stimmungsmässig hier in der Tat Parallelen zu früheren Werken Raison D’Etres erkennen lassen. Alle vier Tracks besitzen mindestens je eine Länge von zehn Minuten, doch sind dermassen geschickt ineinander verwoben, aufeinander abgestimmt und komponiert, dass, im Gegensatz zu manch anderem Act des Genres, zu keiner Zeit das Gefühl der Langeweile oder der Übersättigung entsteht. Dynamikwechsel und variierende Klangfärbungen kennzeichnen die bezeichnenderweise mit „Zero“, „One“, „Two“ und „Three“ benannten Tracks und machen „Death Creature“ zu einem der wirklich spannendsten Dark Ambient-Veröffentlichungen der letzten Zeit. Da auch dieses Album, wie immer bei Veröffentlichungen auf Skullline extrem limitiert ist, heisst es schnell zuzugreifen. Kontakt: http://www.skullline.de
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9/10 - MK
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