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White Metal :: STRYPER

STRYPER

REBORN (39:50 min.)

MTM / SPV
The Yellow and Black Attack, die bibelwerfenden Rocker, die heiligen Christen-Poser der 80er-Jahre sind zurück. Nachdem man in den 90er-Jahren ein relativ unspektakuläres Album rausbrachte, um den Fans zu erklären, dass der Hollywood-Glam hinter einem liegt, verschwanden die Boys mit dem schönsten Chor-Gesang der Szene ins Nirwana und kamen höchstens mit Solo-Werken an die Sonne. Vor kurzem erschien ein neues Live-Werk „7 Weeks: Live In America 2003„ mit allen nur erdenklichen Klassikern, und heuer wird dort angeknüpft, wo man das letzte Studio-Album veröffentlichte. Allerdings sollten die Poser sich nicht grämen, denn Stryper haben sie nicht ganz vergessen und haben Alt und Neu gemischt. Für viele intolerante Anhänger ein Fiasko, für den Fortgeschrittenen sicherlich reines Entertainment. Die Recken um Ultra-Sänger Michael Sweet haben nichts verlernt und warten ein weiteres Mal mit ihren Spezialitäten wie melodischen Kompositionen, grandiosen Backing-Vocals und hervorragendem Fronter-Gesang auf. Roberts Stimme geht wie gewohnt dermaßen unter die Haut, dass einem die Spucke am Gaumen kleben bleibt. Stryper 2005 ist mit „Reborn“ eine gute Mischung aus beiden Karriereabschnitten gelungen, wobei die 80er-Jahre überwiegen, denn in „Open Your Eyes“ und dem Titeltrack finden wir die typischen Seattle-Sounds, die aber fortwährend durch Roberts Stimme im Zaum gehalten werden, während „When Did I See You Cry“, „Make You Mine“ oder die Ballade“Passion“ zwar ebenfalls moderne Ansätze haben, aber die Stryper-Roots aufs Feinste hoch halten. Eine fette Produktion hebt die Gegensätze hart (Musik) und zart (Vocals) perfekt ab. Textlich ist alles beim Alten, und dem guten, alten Jesus werden wie immer noch die Songs gewidmet. In der zweiten Hälfte erfährt das Album mit den Tracks „Wait For You“ (ist übrigens der siebte Song und nicht der achte Beitrag, wie es auf dem Booklet steht; der Song der eigentlich an siebter Stelle erklingen sollte, läuft an neunter Stelle, zumindest auf der Promo-Scheibe) „Rain“ und dem wohl posigsten Stryper-Song der Neuzeit, „I.G.W.T.“, einen zweiten Frühling. Welcome back, und zwar schleunigst live.
8/10 - SBk


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