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White Metal :: VENI DOMINE

VENI DOMINE

TONGUES ( min.)

MCM / MCM
Nach den beiden sehr sphärischen und kontrollierten Alben, „Album of Labour“ und dem düsteren „23:59“, gibt es im Hause Veni Domine eine Kurskorrektur zu bestaunen. Durch den Ausstieg zweier Bandmitglieder zum Trio geschrumpft, präsentiert sich der bandtypische Mix aus dezentem Doom, early Queensryche-Sounds (schön verbunden im starken „Bless My Pain“) und dezentem Prog auf dem mittlerweile schon sechsten Album seit 1992 überraschend riffbetont, streckenweise gar harsch. Dabei besinnt man sich jedoch mitnichten auf die Alben der Frühphase zurück, sondern reichert die von den beiden Vorgängern bekannte kompositorische Grundstruktur schlicht mit einer Armada an metallischen Riffs an. So präsentiert sich bereits der Opener „October“ als ungewohnt heftiges, jedoch reinigendes Gewitter, dem mit dem im Trouble-Stil rockende „Scream“ der nicht unbedingt zu erwartende Sturm folgt. Passend zu der aggressiveren Grundausrichtung stellt auch Torbjörn Weinesjö seine beachtlichen Gitarrenkünste vermehrt in den Vordergrund (etwa im tollen Solo des Albumhits „Two Times“ und in den Akustikparts von „Tree Of Life“) Die Doom-Einflüsse scheinen im abschließenden, monumentalen Titeltrack mehr als nur durch: ein solches SloMo-Monster hat man von Veni Domine bisher noch nicht gehört. Auch ein epischer Gourmethappen wie das herrliche „Tree Of Life“ war nicht unbedingt zu erwarten. Da es hier von allem ein wenig mehr sein darf, wird auch die christliche Ausrichtung der Texte stärker betont denn je. Für Fans der Schweden dürfte dieser Brocken sperriger sein als für Neueinsteiger, korrigiert „Tongues“ doch den zuletzt eingeschlagenen Kurs um nicht zu verachtende Nuancen. Aber das soll bei progressiven Bands schließlich so sein. Ihr seht mich, auch wenn ich fast alle Alben (mit Ausnahme von „Spiritual Wasteland“) der Schweden gut oder sehr gut finde, erstaunt und entzückt. Acht Punkte mit deutlicher Aufwärtstendenz. http://www.venidomine.com

8/10 - PM


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