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IMPORTE :: Index: 'S' :: SIC

SIC

PANDEMONIUM (63:54 min.)

TUTL RECORDS / FÄRÖER-IMPORT
Nach Tyr (Viking/Folk Metal) und Makrel (Rock) macht sich mit Sic eine weitere Band von den nicht einmal 50.000 Einwohnern aufweisenden Färöer Inseln auf der Welt zu zeigen wo und wie gute Musik gemacht wird. Die Band widmet sich dabei dem Thrash im weiteren Sinne und versucht diesem neues Leben einzuhauchen. Aufgrund des relativ jungen Alters der fünf Mitglieder ist es dabei nicht weiter verwunderlich, dass sich verschiedenste moderne Elemente in den Sound einschleichen. Etwas Nu-Metal, etwas Metalcore, der sich in erster Linie aus dem wütend-aggressiven Gesang des Fronters Mikkjal Gaard Hansen ergibt, der allerdings mitnichten nur brüllen kann, sondern auf „Pandemonium“ eine durchaus facettenreiche Leistung darbringt und seine Darbietung immer wieder durch gekonnte cleane und/oder melodische Parts unterbricht. Auch die Produktion von Tommy Hansen in den Jailhouse Studios in Dänemark verleiht dem Sound einen modernen Anstrich und setzt sowohl Gesang, das pumpende Bass-Spiel als auch die Riff-Attacken und die Drums in ein rechtes Licht. Auch wenn Sic das Rad nicht neu erfinden, so klingen sie doch sehr originell und brauchen Vergleiche mit neueren Thrash und/oder Nu Metal-Acts nicht zu scheuen. Insbesondere, da sie neben der wütenden, aggressiven Note ihrer Musik auch einen eigenwilligen melancholischen Touch verleihen. Interessant wäre es zu erfahren, ob diese „singenden“ Gitarren, wie sie immer mal wieder in den Tracks auftauchen (besonders auffällig in „Fading“) nun typisch färöisch sind oder ob Rasmus Rasmussen (der Gitarrist von Makrel) hier ein Einfluss gebender Faktor war. Auf jeden Fall gibt es der energiegeladenen Musik eine zusätzliche eigene Note. Da alle 13 Tracks, wobei man das experimentelle „Number 6“ wohl eher als auflockernde Spielerei sehen sollte, je nach Tagesform des Hörers mal hier mal da glänzen, fällt es schwer Highlights zu nennen, aber „Rosegarden In Hell“ scheint mir doch herausragend zu sein. Ansonsten gibt es halt viele starke Tracks auf gleich bleibend hohem Niveau. Solange http://www.entersic.com noch “under construction” ist, nehmt doch einfach mal eine Hörprobe unter http://www.myspace.com/sicsix6 . Da auch die Aufmachung – geniales Artwork vom bekannten Seth-Design, mehrseitiges, aufwändiges Farbbooklet mit allen Texten und zusätzlichem Artwork – stimmt, betellt das Ding einfach bei http://www.tutl.com
8/10 - SBr


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