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IMPORTE :: Index: 'S' :: ST. MADNESS

ST. MADNESS

667 – VAMPIRES IN THE CHURCH (63:57 min.)

NASTY PRICK RECORDS / US-IMPORT
Ich kann es gar nicht glauben, dass diese US-Boys mit “667 – Vampires In The Church” schon ihr sechstes Album vorlegen und die ersten Fünf (seit 1994) komplett an mir vorbeigegangen sein sollen. Hat die europäische Presse diese Combo verschlafen oder waren die ersten Outputs nicht so begnadet wie die vorliegende Scheibe? Der Großteil der 15 Tracks auf „667 – Vampires In The Church“ verfolgt eine Linie aus Heavy Metal und Thrash. Der Opener und Titellied eröffnet nach kurzem, aus Kirchenglocken und Predigt bestehendem Intro, mit starkem Riffing und einem extrem relaxten und coolen Gesang von Fronter Prophet. Mit dem folgenden „Speaking In Tongues“ wird uns eine ziemlich düstere Basslinie kredenzt, das Tüpfelchem auf dem i sind aber wiederum die Vocals. Auch „Carl The Clown“ mit seinen pumpenden Riffs, „Missing Girl´s Body Found“ mit gewaltigem Groove, der Thrasher „Kill“, bei welchem der Gesang leider etwas eindimensional wirkt oder das treibende „Until Death“ mit seinem rauen Charme verfolgen die harte, thrashige Schiene. Dann gibt es Songs wie etwa „I Cut Myself“, das in seiner rauen Ungestümheit einen fatalen Motörhead-Charme entwickelt. „Expressionless“ schlägt in dieselbe Kerbe, weist aber einen ruhigen Zwischenteil auf. Dazu kommt die getragene Halbballade „Ever After“ sowie die als Powerballade daher kommende Liebeserklärung an die Heimat, schlicht „Arizona“ betitelt und mit einer fantastischen Melodie sowie einem starken Refrain ausgestattet. Zu guter Letzt gibt es eine thrashige Version des Pantera-Klassikers „Walk“ mit schleppenden Riffs und abgehacktem Gesang, die als wirklich gelungen zu bezeichnen ist sowie einen völlig abgefahrenem Song namens „Covered In Blood Again“. In absoluter Opposition zum blutrünstigem Titel und den Lyrics aus der Sicht eines Vampirs, ist die Musik völlig relaxter Southern Blues Rock. Eine abgedrehte Idee, die dem Album aber eine immense Auflockerung verpasst. Die musikalischen Einflüsse von Iron Maiden, Motörhead und Slayer vermengen sich auf „667 - …“ in genialer Weise mit lyrischem Schweinkram („Head“) bis hin zu Nachdenklichem („Missing´s Girl Body Found“ oder „Carl The Clown“). Hier macht Hören einfach Spaß. http://www.stmadness.com (Auf http://www.myspace.com/stmadness bekommt ihr einen guten musikalischen Querschnitt zum probehören.)
8,5/10 - SBr


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