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PRYMARY
THE TRAGEDY OF INNOCENCE ( min.)
PROGROCK / US-IMPORT
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2005 konnte ich bereits einige Songs (u.a. "What Little Girls Are For", "In My Shell" und "Running Away") des - seinerzeit noch als "What Little Girls Are For" - angekündigten Zweitlings livehaftig beim Headway-Festival begutachten (siehe Konzertbericht), und heuer veröffentlicht das US-Label ProgRock Records das nunmehr unter „The Tragedy Of Innocence“ firmierende Konzeptalbum von Prymary. Die fünf US-Progger, unten ihnen mit James Sherwood und Chris Quirarte jene Rhythmussektion, die die Tiefton- und Schlagzeugspuren des letzen Redemption-Silberlings „The Fullness Of Time“ eingespielt hat, beleuchten im Rahmen dieser ’Tragödie der Unschuld’ den Missbrauch eines jungen Mädchens und die Folgen dieser Verbrechen, die auch in späteren Jahren massiv auf das Leben und die Psyche der nunmehr erwachsenen Frau einwirken. Noch eindringlicher und intensiver wirkt dieses Konzept, wenn man im Booklet erfährt, dass hier der Lebensweg von Valerie Quirarte, Ehefrau von Drummer und Texter Chris, dargestellt und aufgearbeitet wird. Eingerahmt werden die ergreifenden Lyrics in lupenreinen US-Prog-Metal, der trotz aller technischen Finessen nie seine melodische Basis verliert und Fans von Fates Warning, Digital Ruin, Reading Zero, Enchant, Dream Theater, Katagory V oder Redemption definitiv überzeugen wird. Ich komme jedenfalls nicht umhin Prymary eine gewaltige Steigerung zum selbst betitelten Debüt von 2003 zu bescheinigen und möchte noch Mike Di Sarro besonders lobend erwähnen, denn einen derartigen textlichen Rahmen zu interpretieren ist gewiss nicht leicht, wird im Falle von „The Tragedy Of Innocence“ aber bravourös gelöst. http://www.prymary.com und http://www.progrockrecords.com
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8/10 - CL
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