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IMPORTE :: SANHEDRIN

SANHEDRIN

A FUNERAL FOR THE WORLD (45:32 min.)

EIGENPRODUKTION / US-IMPORT
Geddy Lee singt auf einmal bei ´ner True-Metal-Band? Nee... Chanteuse Erica Stoltz hat sich lediglich des Meisters Stimmlage und Phrasierungen mitunter zu eigen gemacht und liefert auf dieser unfassbar tollen Eigenpressung einen noch tolleren Job ab. Sanhedrin atmen mit jeder Pore Metal, und zwar so, wie er sein sollte: unangepasst, traditionell UND eigenständig, ohne Scheuklappen. Insbesondere dann, wenn die Riffs im Doombereich angesiedelt sind, kann man selbstredend den einen oder anderen Paten benennen. Geschenkt. Aber durch die um die Ecke gedachten Arrangements ("No Religion"!) sowie frische Ideen geraten Songs wie der famose Opener "Riding On The Dawn" zu kleinen Wundern der Eigenständigkeit im von Einflüssen nur so wimmelnden Ozean des True Metal. Zudem legt die Band hörbar wahnsinnig viel Herzblut in ihre Performance, und so lässt sich bekanntermaßen auch die eine oder andere technische Panne ausmerzen. Wie man etwa im Titeltrack oder dem finalen "Die Trying" plötzlich Orodruin-Breakriffs raushämmert, ist absolute Weltklasse! Sowieso changieren Sanhedrin irgendwo zwischen die NWOBHM-verherrlichender Night Demon-Schule ("Demoness"), zurückhaltenden 70ies-Vibes, fettestem Blackfoot-Southern Rock ("Massive Deceiver"), progressivem 90ies-Thrash, Omen-US Metal ("Die Trying" - HELL YES!!!) und Epic Doom, manchmal gar in ein und demselben Stück, was für mich gerade die Faszination der Band ausmacht. Schrankenloses Songwriting deluxe! Und dann noch Riffs wie jene in "Collateral Damage" (Dawn Crosby, anyone? Was eine Gesangsperformance!) - was soll da noch schief gehen? Dagegen kann man nicht selten hochgejubeltes Gestümpere wie Mausoleum Gate getrost in die Tonne kloppen. "A Funeral For The World" werden in Bälde Tausende Metalheads zum Kult erklären. Wetten? Hymnischer Heavy Fucking Metal at its best! Und das als Eigenpressung? Unfassbar! Bitte, bitte kaufen!! http://www.thesanhedrin.bandcamp.com
9,5/10 - PM.


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