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IMPORTE :: Index: 'L' :: LORDS OF THE ....

LORDS OF THE TRIDENT

CHAINS ON FIRE (68:40 min.)

JUNKO JOHNSON RECORDS / US-IMPORT
Warum nur machen sich die Jungs mit einem so fürchterlichen Bandpic im Klappcover des Digi-Packs den Start selbst schwer? Diese Kostümierung ist einfach peinlich und Jahrzehnte nach Gwar und Manowar auch schlichtweg überholt. Okay, die Maskerade mag Teil des live wohl durchaus gut aufgenommenen Comedy-Aspekts sein, aber für einen ersten Eindruck auf Tonkonserve ziemlich abtörnend. Sehr schade eigentlich, denn dass die fünf – auch noch mit fürchterlichen Pseudonymen ausgestatteten – Wisconsin-Jungs musikalisch über jeden Zweifel erhaben sind, beweisen die insgesamt dreizehn Songs auf dem zweiten Machwerk „Chains On Fire“ mehr als eindrucksvoll. Traditioneller Metal, aufgepeppt mit etwas modernem Power Metal, zeitweise ein bisschen AOR-lastig („Face Of The Enemy“, „Wicked Touch“) oder gar im balladesken Hardrock fischend (“Fighting For Love“), ist der Großteil der Songs zwar extrem melodisch, aber doch jederzeit hart genug für echte Metaller. Gerade die tollen zweistimmigen Leadgitarren von Killius Maximus und Asian Metal lassen Erinnerungen an die britischen Jungfrauen aufkommen, die in Tracks wie „Stranded“ oder dem genialen „Beauty Of The Blade“ ihren Höhepunkt finden. Ganz erheblichen Anteil an den Lobeshymnen hat sicherlich auch der Falsettgesang von Fang von Killenstein, welcher die durchgehend guten Kompositionen mit seiner Stimme veredelt. Weitere Highlights neben erwähntem „Beauty Of The Blade“ ist der Power-Opener „Skyforce“, der epische Schunkelsong „The Metal Sea“, das orientalisch angehauchte „Followers Of Seth“ sowie der mit dezent eingesetzten Grunts eines zweiten Sängers ausgestattete Rauswerfer „Man/Machine“. Also nicht vom Äußeren der CD abschrecken lassen, denn für Traditionalisten ist „Chains On Fire“ eine super Empfehlung.
http://www.lordsofthetrident.com ; http://www.myspace.com/LordsOfTheTrident
8,5/10 - SBr


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