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WARSHIP
THE FIRST WAVE (35:08 min.)
EIGENPRODUKTION / GRIECHENLAND-IMPORT
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Warum nennt eine Band ihr zweites Demo „The First Wave“? Nun, müßig darüber zu spekulieren, widmen wir uns also einfach der Musik. Und da hat sich im Vergleich zum Debüt-Demo doch einiges getan. Bandleader und Kapitän Foris hat nicht nur die Laufzeit gegenüber „Attack“ fast halbiert, was das Gesamtergebnis sehr viel kurzweiliger erscheinen lässt, er hat auch die Songs kürzer und knackiger gestaltet und dem Bandgefüge einen echten Drummer einverleibt, was dem Produkt spürbar gut tut. Ansonsten widmet sich der auf Quartett-Größe angewachsene griechische Haufen noch dem klassischen Heavy Metal und misst den Melodien dabei eine große Bedeutung bei. Während der Opener „300“ für Warship-Verhältnisse meines Erachtens ungewohnt episch klingt, sind „Pirates Of The Seven Seas“ (mit coolem Intro aus einem alten Piraten-Schinken) oder „The World’s End“ denn eben typische Warship-Songs, die zwar ungeheuer old-fashioned, aber nicht minder kurzweilig klingen und genau die richtige Ware zum netten Nebenbeihören darstellen. Mit „Fuck Them All“ legen Foris & Co. genau an der richtigen Stelle einen Zacken an Härte zu, bevor uns mit dem letzten Song, „No Escape“, ein Instrumentalstück mit Focus auf klassischer, melodischer Gitarrenarbeit erwartett.
Auch wenn die Produktion modernen Maßstäben sicherlich nicht gerecht wird, haben sich Warship in quasi allen Bereichen (Songwriting, echter Drummer statt monotoner Computer etc.) verbessert und ein kurzweiliges Demo-Album veröffentlicht, welches alle Fans klassischen Metals mit viel Engagement und tollen Melodien über die raue See führt. http://www.warship.co.nr ; http://www.myspace.com/warshipheavymetal
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7/10 - SBr
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