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IMPORTE :: Index: 'S' :: SEED

SEED

ORIGIN OF SEED (30:44 min.)

DSA / JAPAN-IMPORT
Mal wieder was aus exotischen Gefilden: Die Death Metal-Band Seed wurde bereits 1997 in Südkorea gegründet und nahm noch im selben Jahr ein Split-Album sowie 1998 ein Full Length-Eisen mit dem Titel „Terror Struck“ auf, bevor man sich 1999 trennte, da alle Mitglieder nach und nach ihren Militärdienst ableisten mussten. 2007 hatte man aber diese Hindernisse hinter sich gelassen und war heiß darauf endlich einen neuen Longplayer einzuknüppeln. Mit Kim Yang Chu (Vocals), Bong Soo Lee (Guitar) und Yong Gun Ko (Bass) war schnell ein permanentes Trio gefunden. Als Drummer wurde dann kurzerhand der Japaner Naoya Hamaii verpflichtet, der in seinem Heimatland die Felle unter anderem für Ritual Carnage verdrischt mit welchen die Koreaner seit ihrer ersten (von zwei) gemeinsamen Touren in Japan eine Freundschaft verbindet. Die Arbeiten zu „Origin Of Seed“ begannen im Jahre 2008 und seit Ende Juni 2010 ist das Zweitwerk nun über das japanische Metal-Label DSA erhältlich und bietet hammerharte Kost für Death Metal-Lunatics. Nach eigener Erklärung bieten Seed auf ihren neun Eigenkompositionen eine Mixtur aus dem brutalen New Yorker Death Metal-Stil und der technischen Finesse der Neunziger Florida-Schule. Meines Erachtens dominiert dabei allerdings der nord-östliche Einfluss, da bei mir immer wieder Erinnerungen an Krawall-Combos wie Immolation und Invocation wach werden, was wahrscheinlich nicht zuletzt an der Vokalkunst von Sänger Kim liegt. Und wenn etwa die grindige Death-Ramme namens „God Slayer“ aus den Boxen schrammelt, dann sind Querverweise an Suffocation nicht von der Hand zu weisen. Sicherlich geben auch Seed diesem Genre keine neuen Impulse, dafür sind sie allein schon zu old schoolig und auch die Produktion orientiert sich hier eher an den Neunzigern, aber wer eine neue Dampframme in seiner Sammlung braucht, der liegt bei „Origin Of Seed“ richtig. http://www.dsarecords.com ; http://www.myspace.com/666seed666
7,5/10 - SBr


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