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IMPORTE :: Index: 'S' :: SWINGIN` THIN ....

SWINGIN` THING

DESPERATE LIVING (76:07 min.)

DEMON DOLL / US-IMPORT
Mit diesem Review beginnt eine neue Verbindung zum Label Demon Doll Records, die sich hierzulande um die Belange der Poser Bangkokk kümmern. Im allgemeinen handelt es sich bei en releases des Labels um Glam, Poser, Sleaze und ähnliche Sounds. Den Anfang macht Swingin` Thing, das angeblich neue, große Ding der Plattenfirma. Doch sollte man nicht gleich in exstatische Verrenkungen geraten, denn meine Reaktion war eher verhalten. Die Band selbst war jahrelang unterwegs (späte 80er bis frühe 90er-Jahre) ohne einen Vertrag zu haben. Dann kam Demon Dolls und brachte eine musikalische Zusammenfassung der bisherigen Schaffensphase der Band heraus namens "Desperate Living". Dazu gehört der total vergriffene Release auf Monster Productions. Die Band macht ihre Sache gut, aber schnell ist zu erkennen, warum die Labels sich lange gescheut haben, hier zuzugreifen. Die Ähnlichkeit zu zig anderen Bands des kalifornischen Sunset-Strip ist frappierend und Fronter Paul E. Bardot ist nicht gerade der König am Mikrofon. Sicherlich hat er seinen ganz persönlichen Charme, liegt aber manches Mal etwas neben der Spur. Doch wenn man die Songs als Ganzes betrachtet ist bei den achtzehn Tracks doch noch etliches gutes Material vorhanden. Dazu gehört "Pump" mit seinem brachialen Beat und treibenden Rhythmus, der eher in Richtung Mötley Crüe tendiert. "Avenue Boys" wirft die Jungs auf den richtigen Weg. Glam pur. Der Partyknaller kommt mit "Let`s Do It With The Lights On". Da fließt ein Schwung von Ramones mit rein. "I Want Your Body" gehört eher zu den unspektakulären Beiträgen. Auf "Precious" kommt die alte Punk-Leidenschaft der Band durch. Eine herrliche Ballade gefälligst? Bitte schön: "Better Left Unsaid". Für gute Laune sorgt "Hook, Line And Sink Her". Deftigere Kost gibt es mit "Underground" auf die Glatze. Ihr seht ein buntes Programm. Wer die alten Zeiten vermisst, sollte hier auf jeden Fall mal reinhören.
7/10 - SBk


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