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VASPoohER
SAME (29:27 min.)
EIGENPRODUKTION / IRAN-IMPORT
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Die islamische Republik des Iran ist – momentan mehr denn je – weit davon entfernt ein freies Land zu sein, aber selbst dort ist der Metal auf dem Vormarsch. Die erste Band, deren CD ich von dort erhalten habe ist das gleichnamige Debüt der 2003 in der zweitgrößten iranischen Stadt Mashhad gegründeten Vaspooher. Ich habe zwar keine Ahnung was der Name bedeutet, aber die derzeit aus Ham (Guitars & Vocals), Ali Ravari (Bass), Ali Ahahpasand (Guitars) und Saeed Shariat (Drums) bestehende Band spielt eine Musik, die irgendwo zwischen Heavy und Thrash angesiedelt ist, gelegentlich aber gar Ausflüge in Extreme Metal-Bereiche wagt. So wird beispielsweise direkt im Opener „Crimson Dawn Of Mine“ein Querschnitt durch viele Spielarten des Metal geboten, wobei es besonders der Gesang von Ham ist, der sich des Öfteren in Extrem-Bereiche vorwagt. Hört man sich das komplette Material des aus sechs Stücken bestehenden Demos an, so wird man allerdings gewahr, dass das oftmals schleppende Material der Iraner stark von den Urvätern Black Sabbath beeinflusst ist und mit einigen Extras wie etwa Thrash-Riffs gewürzt wird. Eine musikalische Sensation sind Vaspooher sicherlich nicht, aber sie haben eine eigene Note, sind stark um Originalität bemüht und beinahe jeder Song kann mit gelungenen Einschüben oder interessanten Wechseln aufwarten. Einen entsprechenden Ruf im Underground des Nahen Ostens dürften sich Vaspooher auch schon erarbeitet haben, denn im letzten Jahr waren sie im Line up des armenischen MetalFront-Festivals vertreten. Fans von Black Sabbath und klassischem Metal generell sollten mal ein Ohr riskieren. Anspieltipp: „Story Of Time“ sowie „Guardian Of Sorrow“ wegen der melodischen Leads. Objektiv betrachtet versuche ich es mal mit sieben Punkten. http://www.vaspooher.com , http://www.myspace.com/vaspooher
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7/10 - SBr
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