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IMPORTE :: Index: 'A' :: ARMORY

ARMORY

THE DAWN OF ENLIGHTENMENT (69:48 min.)

EIGENPRODUKTION / US-IMPORT
Europäische Power Metal-Bands gibt es zuhauf, auf der anderen Seite des Atlantiks schaut man dafür erst einmal in den südlichen Teil des amerikanischen Doppelkontinents. Aber auch im Norden gibt es dann und wann einige überragende neue Bands (vgl. beispielsweise meine Kritiken zu Wiszdom Stone). Im Augenblick soll allerdings die Rede sein von der 2001 im Ostküsten-Staat Massachusetts gegründeten Combo um die beiden Gitarristen Joe Kurland und Chad Fisher. Europäisch klingender Power Metal sowie traditioneller (melodischer) Heavy Metal war das Ziel, das man sich schon mit den ersten eigenen Songs setzte. Schon bald hatte man ein Repertoire von zehn Stücken und während Joe beim ersten Aufnahmeprozess auch für die Drums zuständig war, rekrutierte man kurzerhand seinen Bruder Adam Kurland für die Vocals. Mit Thomas Preziosi wurde die Position am Bass besetzt und in dieser Formation spielte man die erste Version von „Dawn Of Enlightenment“ ein. Veröffentlichungsdatum war allerdings erst 2004, da man sich für die Aufnahmen und den Mix drei Jahre Zeit ließ. Trotzdem war man mit dem Klangresultat nicht wirklich zufrieden und beschloss, um auch produktionsseitig mit den Großen des Genres konkurrieren zu können, die ganze Chose mit professioneller Hilfe neu einzuspielen. Außerdem verzichtete man darauf Drums und Keyboards zu programmieren und heuerte weitere Leute an. Dazu kamen zwei Bonusstücke, welche die Laufzeit der zweiten Version nun auf fast 70 Minuten hieven. Das Endergebnis dieses insgesamt sechs Jahre währenden Prozesses kann sich musikalisch als auch produktionstechnisch tatsächlich der internationalen Konkurrenz stellen. Natürlich erfinden Armory das Rad nicht neu, aber mangelnde Innovation wäre auch der einzige Kritikpunkt den man anbringen könnte. Und auch hier versuchen die Jungs durch Integration von Versatzstücken anderer Metal-Subgenres Abwechslung hineinzubringen. Oder kennt ihr eine Band, die das musikalische Thema des Nintendo-Spiels Mega Man 2 so transformiert, dass man das Stück für einen genialen instrumentalen Iron Maiden-Track mit feinsten Double Leads halten könnte? Als weiteren Bonus gibt es eine Cover-Version von Maidens „Flight Of Icarus“, die auch gesangstechnisch sehr dicht am Original ist. Auch was die eigentlichen zehn Tracks angeht, so findet ihr des Öfteren Verweise auf die Eisernen Jungfrauen, beispielsweise seien hier die Songs „Riding The Cosmic Winds“ (speziell „Aces High“ lässt grüßen) und „The Eyes Of Time“ (irgendwas von „Powerslave“) genannt. Eröffnet wird die Scheibe nach einem Instrumental-Intro allerdings vom Helloween/Angra-lastigen „Faith In Steel“, dem „Heart Of Dreams“ in nichts nachsteht, während „Forever Triumphant“ mit seinem mehrstimmigen Refrain verstärkt Anleihen bei Manowar nimmt. Der Titeltrack erweist sich dann vom Aufbau, der Struktur und den Arrangements her als epischer Longtrack (Laufzeit: 13:46). Fazit: Mit „The Dawn Of Enlightenment“ werden Armory zwar keinen Innovationspreis gewinnen, aber mit entsprechender Labelunterstützung kann man es schaffen sich neben Bands wie Edguy, Hammerfall, Angra oder Sonata Arctica zu platzieren.
http://www.faithinsteel.com ; http://www.myspace.com/armorymetal
8,5/10 - SBr


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