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Eure Eigenpressungen :: Index: 'ALL' :: AKRASATRUM

AKRASATRUM

THOUGHTS OF DESTINY (48:12 min.)

EIGENPRODUKTION / SELBSTVERTRIEB
Was aus den ehemaligen Aeon Of Fear übrig blieb, formierte sich im Jahre 2006 zu einem neuen Projekt namens Akrasatrum. Mit alten Stärken und frischen Ideen erschufen die Thüringer nach einiger kreativer Zeit ein Langeisen in eigener Produktion, das knüppelharten skandinavischen Death Metal der Duftmarke Dismember bzw. Armageddon verspricht. Ein manifester, grobschlächtiger Klangteppich, bestehend aus eingängigem Gitarrensound und dem ein oder anderen besonders lobenswerten Gitarrensolo in Kombination mit schnellen, groovigen Melodiefolgen, legt sich (mehr oder weniger absichtlich?!) hinter die derbe Grölstimme von Gründungsmitglied Martin. Die Songs werden heiser bis hitzig intoniert und wahlweise gegrunzt bzw. blutrünstig gekeift, bis die Wände wackeln. Wie gesagt, eine Spur too much im Vordergrund. Über die Glen Benton-Gedächtnis-Doppelstimmigkeit kann man buchstäblich geteilter Meinung sein… Wahrlich vollzieht sich dann alles, womit die Thüringer auf „Thoughts Of Destiny“ aufwarten, aggressiv, unbarmherzig und explosionsartig, und es wirkt dabei auch noch schön abwechslungsreich. Zum Beispiel dank so manch thrashiger Komponente. Man fühlt sich von dem Dauergeballer quasi vom Todeszug selbst überrollt. Hack, hack, hack, dabei treten dann auch kleine Unsicherheiten zu Tage, wirken die Songs doch mitunter unfokussiert und in ihrem Spannungsbogen nicht immer stringent, und alles verläuft schnell mit dem Blastbeatgewitter. Demzufolge hetzen sich so auch mancherlei Anstrengungen, eine Atmosphäre aufzubauen - und zu halten – über die Spieldauer hinweg. Den Stücken fehlt alsbald ein deutlicherer Knoten- und Angelpunkt. So arbeiten die einzelnen Elemente an mancher Stelle eher kontraproduktiv, als wie in einem gut geölten Getriebe in einander zu greifen, so, wie es etwa Dismember seit eh und ja vormachen. Um neben der Kraft auch eine gewisse harmonische Struktur vermitteln zu können, bedarf es einem gefühlten, roten Faden. Für die Zukunft wäre es daher wünschenswert, wenn der rationale Kopf dem kraftvollen, aber etwas zu stürmischen Bauch, noch stärker in Punkto Körperintegrität hülfe, um diese klar vorhandenen, fruchtbaren Visionen präziser und Richtungs-weisender in Szene zu setzen. Stürmisch genug ist das schon in der Tat. http://www.myspace.com/akrasatrum-aeon
6,5/10 - CG


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