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Eure Eigenpressungen :: MIMOSIS

MIMOSIS

I AM THE GRAVE (32:26 min.)

EIGENPRODUKTION / SELBSTVERTRIEB
Mimosis sind in der Leipziger Uni-Mensa im Jahre 2004 entstanden und haben in der Zeit einige Metallerohren verzückt und nunmehr ihre zweite Demo veröffentlicht. Etwas erstaunt hatte habe ich zur Kenntnis genommen, dass das Quintett mit fünf Songs auf über eine halbe Stunde Spielzeit kommen. Diese Kombination sollte zwangsläufig etwas erwarten lassen und führte dazu, dass ich gespannt dem musikalischen Ergebnis des Silberlings entgegenfieberte. Und ich muss sagen, die Spannung hat sich gelohnt, denn der Sachsen-Fünfer spielt alles andere als einen stupiden Death Metal. Die Songs sind durchdacht und mutig, mit Überraschungen und deutlicher Eigenständigkeit versehen und „I Am The Grave“ mutiert für mich aus dem Stand weg zur besten Demo dieses Genres, was je meinen Boxen zugeführt wurde. Hier sind erstklassige Musiker am Start und auch Sänger Chris Pscheidt, seit 2007 in der Band aktiv, kann vollumfänglich überzeugen und veredelt die Songs mit seinen Grunts, dem Kreisch- und auch Cleangesang. Mit dieser Gabe verwundert es auch nicht, dass man die Möglichkeiten bei ‘Wish Your Were Dead‘ weidlich nutzt und mit akustischem Gitarrenspiel und klarem Gesang einen gegensätzlichen Kontrast zur todesmetallischen ersten Hälfte setzt. Das folgende ‘Ashen‘ ist dagegen wieder ein lupenrein harter Track, der umgehend auf den Punkt kommt und mitreißt. Ob melodisch, kraftvoll und aggressiv oder groovend, die Jungs wissen mit den Spielarten geschickt umzugehen und bieten in ihren fünf Songs reichlich Abwechslung, so dass die Songs, die teilweise über acht oder neun Minuten gehen, kurzweilig sind und die Repeattaste obligatorisch eingestellt sein sollte, denn nie ging eine halbe Stunde schneller vorbei. Ihrem progressiven Hang zum Trotz hat man den Songs nicht zu viel zugemutet, stattdessen gut dosiert agiert und – ähnlich, wie zum Beispiel bei Opeth gewohnt – Metal in besonderer Weise zelebriert. Herausgekommen ist zum Abschluss mit dem Track ‘I Was The Grave‘ Breitwandsound für die Ohren, was neben orchestralen Klängen bombastisch anmutend dramatisch dem Ende entgegengeht. Dazu gibt es dann wieder den Vollkontrast mit dem Opener ‘Art.Kill.Frequency‘, der gewaltig einleitet und unaufhaltsam nach vorne pumpt. Nicht nur Death Metallern sei dieses Album, dass man für schlappe sechs Euro erwarben kann und muss, definitiv ans Herz gelegt. Bestellen könnt ihr die Scheibe unter http://www.mimosis.info und weitere Informationen könnt ihr euch unter http://www.myspace.com/mimosisauswalhalla holen. Kaufen, einlegen, abgehen.
9/10 - RB


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