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Eure Eigenpressungen :: Index: 'ALL' :: FORCE TRANKIL ....

FORCE TRANKILL

NEW START (18:24 min.)

EIGENPRODUKTION / SELBSTVERTRIEB
Der Bandname steht bei entsprechender Schreibweise aus dem französischen übersetzt für Kraft und Ruhe, wobei man dem Heavy Metal und frönt, der mit verschiedenen Elementen gespickt sicherlich nicht mit Ruhe gleichzusetzen ist.
Das Frankfurter Quintett hat sich melodischen und mitreißenden Metal auf die Fahne geschrieben und dabei sogar Hitcharakter garantiert. Die Eigenbeschreibung halte ich für ganz treffend und die auf dieser bereits im letzten Jahr erschienenen Demo enthaltenen vier Tracks machen auch wirklich Laune, mehr von dieser Combo zu hören. Neben der für eine in Eigenregie aufgenommenen Scheibe guten Produktion finde ich die Stimme von Lars Bittner gerade in den höheren Passagen verblüffend ähnlich der von Paul Christensen. Darüber hinaus kann man auch musikalisch einige Parallelen zu Pretty Maids ziehen, denn stilistisch bewegt man sich ebenfalls zwischen aggressiven Rocksounds und melodischen Klängen und scheint wie die Dänen vom NWoBHM inspiriert zu sein. Die eingängige Schiene bedient man auf allen vier Tracks und schafft es sogar, nicht in die zu seichte Spur abzudriften. So kommt der Opener ’Good Days’ amtlich wummernd aus den Boxen, Songaufbau und Passagenwechsel laufen gut ab und in den cleanen Gesangspassagen kommt der bereits erwähnte Vergleich zu Paul Christensen zustande. Klasse Auftakt, der durch ein schön gehaltenes Tempo und einem netten Soli abgerundet wird. ’Blind Trouble’ ist ein kraftvoller Stampfer, der zwar nicht ganz an den Opener rankommt, aber dennoch zündet und in Symphorce-Manier daherkommt. Der orchestrale Beginn von ’Big Trouble’ treibt die Spannung dann wieder etwas höher, dann übernehmen die Gitarren das Kommando und der Gesang legt mit aggressiver Grundstimmung los. Zum Abschluss gibt es mit ’New Start’ eine etwas doomigere Nummer, die im schleppenden Tempo daherkommt und eine rauere Atmosphäre mitbringt.
Zwar werden nur vier Tracks geboten und ich hoffe, dass die Jungs wieder ihre Arbeitsgeräte ausgepackt haben und an neuem Material arbeiten, denn Potenzial ist allemal vorhanden und die Musiker verstehen ihr Handwerk. Mit Lars Bittner hat man zudem einen grandiosen Sänger an Bord, so dass alle Voraussetzungen eigentlich dafür gegeben sind, dass die Karriere durchstarten kann. Jungs, ich will bald wieder was von euch hören, gebt also Gas.
Wer sich musikalisch im NWoBHM ansiedelt, auch mit Pretty Maids etwas anfangen kann und diese Musik mal in zeitgemäßer und melodisch guter Aufmachung genießen möchte, sollte mal seine Finger nach dieser Demo ausstrecken. Leider ist die offizielle Bandseite nicht mehr erreichbar, aber zum Glück gibt es ja noch http://www.myspace.com/forcetrankill, denn hier könnt ihr in alle vier Tracks reinhören.
Die Benotung bezieht sich natürlich nur auf den Höreindruck von vier Stücken, eine Bestätigung dieser Vorschusslorbeeren wird in Form des ersten Longplayers erwartet.
7,5/10 - RB


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