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Interview-Section :: TOXIC WALTZ

TOXIC WALTZ
Waltz it up, the pit is it!
Support the underground sollte nicht nur eine leere Worthülse bleiben...dachten wir uns im Falle der süddeutschen Thrasher TOXIC WALTZ erneut. Wer als Debüt eine Eigenpressung wie “Decades Of Pain” im Schlepptau hat, verdient zumindest, neben einer guten Besprechung, eine Kurzvorstellung. Gitarrist Jimi freute sich über unser Anklopfen...
Jimi, bei einem Newcomer zücke ich den Standardbeginn: lass uns bitte was zur Entstehungsgeschichte der Band erfahren und stell’ die Mitglieder Deiner Combo doch persönlich mal kurz vor!

>> Gegründet wurde die Band von unserem Ex-Schlagzeuger Tim und mir Anfang 2009. Gegen Ende 2009 traten dann Angelo (Vocals) und Rahmann (Bass) bei. Mit diesem Line-up haben wir dann die ersten paar Songs komponiert und unseren ersten Gig absolviert, bei dem noch Lenny von Dust Bolt an der zweiten Gitarre ausgeholfen hat. Bei diesem Konzert haben wir dann Alex kennengelernt, der kurze Zeit später zur Band stieß. Anfang letztens Jahres hat uns dann Tim aus persönlichen Gründen verlassen und wir hatten großes Glück mit Flo kurze Zeit später einen würden Ersatzschlagzeuger zu finden. >>

Glückwunsch zum neuen Album und 7,5/10 bei obliveon.de. Ich habe Euch technisch versiert gezockten, oftmals im Midtempo angesiedelten Thrash Metal attestiert und Ähnlichkeiten zu Heathen, Exodus, Perzonal War, Delirious oder (logisch, frühen) Metallica ausgemacht. Seht Ihr das ähnlich oder wie würdet Ihr Euch anpreisen?

>> Vielen Dank! Ja, das ist ganz gut getroffen, einen Großteil unserer Inspiration ziehen wir tatsächlich vom Bay-Area-Sound bzw. von Bands wie Heathen, Exodus oder Forbidden. Aber auch andere Acts wie z.B. Sepultura haben unser Songwriting beeinflusst. Wir wollten ein Album erschaffen, das aggressiv klingt, aber trotzdem auch viele Melodien beinhaltet um ein abwechslungsreicheres Gesamtbild zu kreieren. >>

Wie geht der Songwriting-Prozess bei Euch praktisch vonstatten?

>> Meistens fängt es damit an, dass ich ein oder zwei Riffs habe, die ich mir bereits in einem Song vorstellen kann. Das ist dann meistens eine Strophe oder ein Refrain. Um diese Riffs herum baue ich dann weitere Riffs, die dann das Grundgerüst bilden und zum Schluss kommen üblicherweise die Soli dazu. Alles zusammen ist dann zumeist der Grobentwurf, den ich in der Form zur Probe mitbringe. Dort feilen wir dann gemeinsam an den Details und nach und nach entstehen auf diesem Weg die Kompositionen. >>

Was gibt es zur lyrischen Ausrichtung zu berichten?

>> Unsere Texte sind meistens kritisch gegenüber Regimen, Kriegen, Großkonzernen, Naturkatastrophen oder handeln davon, wie Mensch und Natur ausgebeutet werden; daher auch der Albumtitel „Decades Of Pain“, da die Lyrics oft Geschichten erzählen, die mit Schmerzen verbunden sind. >>
Die bereits genannten, Euch inspirierenden Künstler lassen sich dann bestimmt auch als Eure Alltime-Thrash-Faves bezeichnen, oder? Und wen würdest Du in diesem Kontext noch nennen?

>> Das kann man im Prinzip schon so sagen, also im Klartext Combos wie eben Exodus, Forbidden, Heathen, Dark Angel und Sepultura. >>

Rollen wir das Ding von der entgegen gesetzten zeitlichen Sichtweise auf; welche der jungen, frischen Thrash-Acts sind Euer Ding?

>> Angelus Apatrida und Warbringer sind auf den Alben und live sehr gute Bands. Auf dem Longplayer haben uns z.B. Lost Society nicht voll und ganz überzeugt, aber live sind sie Wahnsinn, soviel Energie haben nicht viele. Dann wären da noch unsere Kollegen von Dust Bolt oder ein paar andere lokale Truppen wie Mynded, Battlecreek oder Arising Fear. Die haben alle richtig Dampf unter der Haube und es ist schade, dass die Bands zum Teil nicht wirklich bekannt sind, denn verdient hätten es alle. >>

Mein Bruder Ludwig schrieb im Zuge der Mechanix-VÖ ’New World Underground’ so schön: >> Die angesprochene Zielgruppe sollte nicht nur jungen amerikanischen Nachwuchsbands folgen, sondern kann auch ganz beruhigt hier ein Ohr riskieren. >> Warum haben es einheimische Nachwuchs- bzw. Undergroundbands schwerer hierzulande von den Fans wahrgenommen zu werden?

>> Momentan gibt es einfach zu viele Bands. In Zeiten, in denen jeder ohne großen Aufwand Musik machen, gleich aufnehmen und auf sozialen Netzwerken vermarkten kann, ist es schwierig aus der Masse heraus zu stechen. Das ist einerseits natürlich toll, da es so auch sehr viele Bands gibt, die es ohne diese Möglichkeiten halt vielleicht nicht gäbe, aber der Markt ist einfach sehr übersättigt. Um heute etwas Besonderes zu sein, muss man schon etwas mehr vorweisen als ein oder zwei Demo-Tracks. Daher haben wir uns auch dazu entschieden keine EP, sondern gleich ein komplettes Album aufzunehmen. Wenn eine Ami-Band hier spielt ist das schon eher was Besonderes, die braucht ja auch eine gewisse Größe um hier überhaupt wahrgenommen zu werden und touren zu können. Daher gehen viele Fans, denke ich zumindest, eher zu diesen Konzerten, da man diese Acts ja nicht so oft sehen kann. >>

Wie sehen die weiteren Pläne für 2014 aus?

>> Wir haben momentan noch sehr viel Arbeit mit unserem Release, also viel Promoarbeit und andere organisatorische Sachen vom Aufkleber bis hin zur Planung der Releaseshow, bei der es noch ein paar Überraschungen geben wird. Trotzdem möchten wir die Musik nicht vernachlässigen und schreiben parallel schon an neuen Songs für das nächste Werk. Zusätzlich hoffen wir mit unserem aktuellen Longplayer an ein paar größere Gigs zu kommen und mit ganz viel Glück vielleicht auch an eine kleinere Tour. Man wird sehen, was 2014 bringt…>>

Möchtest Du noch was loswerden?

>> Vielen Dank auf jeden Fall für das Interview und das gute Review! Wir hoffen, dass unser Album bei den Fans gut ankommt und freuen uns auf eine fette Releaseshow! Cheers! >>
http://www.facebook.com/toxicwaltzofficial
Christoph Luecker


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