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Interview-Section :: DEBAUCHERY

DEBAUCHERY
Der Blutgott hat seine Death ´n´ Roll-Maschinerie wieder angeworfen
Zehn Jahre gelebte Ausschweifung, acht DEBAUCHERY-Alben, wobei “King Of Carnage” der aktuelle Wurf ist, und eine bewegte Vergangenheit, in der die Geschichte am Stuttgarter Hegelgymnasium nur ein - wenn auch unrühmlicher - Teil ist. Das Leben scheint immer in Bewegung und sicherlich war die eher unfreiwillige Beendigung des Referendariats mit ein Grund dafür, dass Thomas Gurrath seine Arbeit als Musiker intensiviert hat. Zum aktuellen Album, dem Bandjubiläum, der Vergangenheit und der Zukunft drängen sich natürlich einige Fragen auf, die wir mal locker mit Thomas erörtern wollten.
Hallo und einen schönen Gruß nach Stuttgart! Wie geht es dir und was machen die Knochen?

Bloodgod: >> Hi, alles o.K. soweit und das gebrochene Bein ist auch wieder ganz. <<

Zehn Jahre DEBAUCHERY und zehn veröffentlichte Alben – so zumindest deine Zählweise -, da muss doch eine gehörige Portion Stolz mitschwingen, oder?

Bloodgod: >> Ich weiß nicht, habe keine Zeit, so richtig über die Vergangenheit nachzudenken. Ich muss immer in kleinen Schritten vorwärts gehen. Am nächsten Samstag ist das letzte Sommer-Festival, danach eine Skandinavien-Tour und dann geht es mit BLOOD GOD ins Studio. Also ich bin wirklich froh, so lange die Leute meine Musik hören wollen. Für das positive Feedback zu den Alben und die gut besuchten Konzerte bin ich immer sehr dankbar. <<

Was sich aus dieser Gleichung 10 = 10 ableiten lässt ist das Thema Konstanz. Hattest du zu Beginn von DEBAUCHERY gedacht, dass sich die Sache so entwickelt, wie der jetzige Stand ist?

Bloodgod: >> Auch damals habe ich nicht richtig darüber nachgedacht. Es gab noch nie einen langfristigen Plan. Ich wollte und will immer noch einfach nur Musik machen, Gitarre spielen, nichts weiter. Was am Ende dabei herauskommt, weiß man ja vorher nicht. Das Kreative, das Songwriting und Studioaufnahmen reizen mich am meisten. Deshalb kommt wahrscheinlich auch jedes Jahr ein Album. <<

Kommen wir doch mal zum aktuellen Album. Was sagen die Kritiker und bist du zufrieden?

Bloodgod: >> Manche finden es gut, manche schlecht. Manche hören es, glaube ich, nicht einmal an und geben ihren Senf dazu. Die sind aber nicht so wichtig, wichtig ist, dass es den Käufern gefällt. Die bezahlen schließlich Geld dafür. Platz 62 in den deutschen Albumcharts scheint mal ein ganz gutes Zeichen zu sein. <<

Wie ich gelesen habe, ist dein Lieblingsstück auf dem aktuellen Album der Titeltrack. Da jeder und auch zum Glück einen anderen Geschmack hat, favorisiere ich die Kombination des instrumentalen Openers und das sich anschließende ´Demonslayer´. Mit dieser instrumentalen Einlauf-Hymne und
dem genannten Track kann doch bei einem Live-Konzert gar nichts mehr schief gehen, oder?

Bloodgod: >> Doch klar, der Song ist schnell und kompliziert, da kann einiges daneben gehen. Aber da muss ich jetzt durch. Wir fangen auch genauso an. <<
Für mich ist die Musik von DEBAUCHERY eine Mischung aus Anspruch und Spaß, wobei ich das hinter DEBAUCHERY stehende Konzept – sofern ich es richtig verstanden habe – in der Form bei bisher keiner Band gefunden habe. Du bekleidest so etwas wie eine Nische und in dieser scheinst du
dich auch recht wohl zu fühlen. Wie würdest du dem Leser deine Musik beschreiben und warum sollte er nicht ungehört an DEBAUCHERY-Alben vorbeigehen?

Bloodgod: >> DEBAUCHERY ist Heavy Metal mit Monsterstimme. Die Texte handeln von Monstern, Krieg in der Hölle, Drachen, Vampiren, Dämonen und allem, was dazugehört. Und ja, so eine Band wie DEBAUCHERY gibt es wohl nicht noch einmal. Die Kombination macht es aus. Und ja ich fühle mich wohl in meiner Nische, die ist zwar nicht sonderlich groß, aber es ist genau der Platz, wo ich hingehöre. Das ist mein Geschmack, ich vereine einfach alle die Dinge, die mir selbst gut gefallen. Heavy Metal, Monster, Fantasy Zeugs und nackte Mädchen. <<

Welche Themen verarbeitest du in den Lyrics und wie wichtig sind dir die Texte bzw. möchtest du den Fans bestimmte Botschaften vermitteln?

Bloodgod: >> Eine Botschaft hat die Musik nicht. Für die Interessierten gibt es inzwischen zwei Carnage-Bücher über die DEBAUCHERY World Of Blood Gods. Das ist sozusagen die Hintergrundwelt der Texte. <<

Es gab eine langjährige Zusammenarbeit mit AFM, jetzt bist du bei Massacre. Wieso der Wechsel und worauf legst du bei einer derartigen Partnerschaft besonderen Wert? Immerhin steht Massacre ja dafür, dass der Künstler alle Freiheiten genießt und auch nicht gegängelt wird.

Bloodgod: >> Die Zusammenarbeit mit AFM war schlecht, aber ich war vertraglich gebunden. Kaum sind wir bei Massacre, kommen wir in die Charts, das sagt doch alles. <<

Wie kam es zur gemeinsamen Tour mit EISREGEN? Typisches Label-Package, gell?

Bloodgod: >> Die Tour wird von Rock The Nation organisiert und sie war schon ausgemacht, bevor der Vertrag mit Massacre unterschrieben wurde. Aber für die Werbung ist es natürlich gut, jetzt ziehen alle an einem Strang. Massacre, Rock The Nation und ich auch noch. Die Tour muss eigentlich gut werden. <<

Gibt es noch weitere Tour-Pläne?

Bloodgod: >> Nächste Woche gehen wir auf Skandinavien Tour - mit SIX FEET UNDER. <<

Mit BIG BALL und BLOOD GOD hast du noch zwei weitere Eisen im Feuer, mit denen du auch etwas andere Wege beschreitest. Ist das die nötige Abwechslung, die du brauchst oder dem breiten musikalischen Spektrum geschuldet, das du verkörperst?

Bloodgod: >> Ich wollte immer Hard Rock und Heavy Metal machen, anfangs konnte ich es einfach nicht. So ist DEBAUCHERY entstanden. Inzwischen habe ich diese Kreischstimme gelernt. Die Stimme ist ganz anders als bei DEBAUCHERY, das ist für mich der Hauptunterschied. Nach „Rockers & War“ habe ich
einfach gemerkt, dass es sinnvoll ist, die zwei Sachen zu trennen, obwohl es natürlich Überschneidungen gibt.
<<

Dein Referendariat am Stuttgarter Hegelgymnasium und die damit verbundenen Wellen gingen damals ja durch die Presse und ich kann mir gut vorstellen, dass dir das Thema zum Hals raushängt. Dennoch die Frage, wie du das gesamte Thema heute wertend zusammenfassen würdest und welche persönlichen Probleme für dich daraus erwachsen sind, weil du die Stelle aufgegeben hast?

Bloodgod: >> Ich bin Berufsmusiker. <<

Kurz und knapp alles gesagt! *gg* Danke bis hierher, ich habe mich gefreut, dieses Interview mit dir
führen zu können! Die letzten Worte an unsere Leser und deine Fans gehören dir. Hau rein, sofern es nicht wieder Hack Sl…!

Bloodgod: >> Hack Slash Kill!!!! <<
http://www.debauchery.de
Robert Buder


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