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Interview-Section :: SANTA CRUZ

SANTA CRUZ
Die Glam-Rock-Welle bekommt neuen Schwung, diesmal auch aus Finnland.
Wer gedacht hat, dass Glam Rock und Hair Metal der Vergangenheit angehören, der ist schief gewickelt. Nicht nur die Finnen von SANTA CRUZ zeigen uns, dass auch diese Spielart wieder eine Renaissance erfährt und aus eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass die Fans darauf abfahren. Vielleicht ist es sogar so, dass diese vier Jungs zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind und die Zeichen nicht nur erkannt haben, sondern auch die zweite Welle mitprägen werden. Wir vom Obliveon-Team dürfen uns dann rühmen, dass wir ebenfalls einen guten Riecher hatten, denn wir haben uns SANTA CRUZ bzw. Bandmitbegründer Arttu Kuosmanen, kurz Archie, gekrallt, um ihn über die Band und das neue Album auszuquetschen.
Hallo Archie, schön dass du Zeit für unsere Leser gefunden hast und mir ein paar Fragen beantworten möchtest. Steigen wir doch gleich mal ein. Da ihr in Deutschland noch nicht so bekannt seid, kannst du unseren Lesern doch mal erzählen, wo ihr Jungs euch getroffen habt und welche Historie es zur Band gibt.

Archie: >> Wir trafen uns 2006 mit Johnny (Joonas Parkkonen – RB), haben aber nicht viel miteinander gemacht. 2007 haben wir uns wieder getroffen und ich habe ihn fast nicht wiedererkannt. Sein Haar war lang gewachsen und er trug eine Jeans-Weste mit einem WASP-Patch. Als ich ihn spielen hörte dachte ich: „Scheiße, wir haben zusammen Musik gemacht!“ Wir beide waren stark von den 80ern beeinflusst und dementsprechend ist unser Gitarrenspiel. Wir wussten also ziemlich genau, wie wir klingen wollten. Wir haben uns in dem Jahr eigentlich nur getroffen, um Songs zusammen zu schreiben. Wir benötigten dann noch einen Drummer und einen Bassisten, mussten jedoch schnell feststellen, dass die Leute nicht die erforderliche Zeit für unsere Band hatten. Derzeit ist unser erster Schlagzeuger Sänger und Gitarrist in einer Band namens FACE OF GOD, während der Bassist ein Virtuose ist, der alle möglichen Sachen spielt. Wie auch immer, 2008 kamen neue Leute für die Rhythmus-Sektion und Middy ((Mitja Toivonen – RB) am Bass.
Derzeit spielt unser zweiter Drummer in der Band FACE OF GOD…die Szene ist halt klein. *hahaha* Danach kam ein Schlagzeuger namens Tomi LaVette für eineinhalb Jahre, doch obwohl er ein großartiger Kerl war, reichte sein Engagement für uns nicht aus. In 2009 haben wir dann endlich Taz (Tapani Fagerström - RB) gefunden, der verrückteste Drummer, den es gibt. Damit haben wir auch das „Cruz“ bekommen!
Bevor Taz gekommen ist, haben wir eine Demo-CD mit Tomi, obwohl wir davor noch ein paar Demo-Tracks auf MySpace hatten, die wir mit einer Drum-Maschine aufnahmen. Nach Taz haben wir die zweite EP aufgenommen und mit „Anthems For The Young In Restless“, die wir 2011 aufnahmen, bekamen wir den Plattenvertrag mit Spinefarm Records!
<<

Bist du oder sonst jemand aus der Band noch in anderen Bands oder Projekten involviert?

Archie: >> Nicht wirklich, ich spiele ein paar Akustik-Live-Shows mit anderen Sängern und jeder von uns spielt gelegentlich einige Cover-Shows, aber es ist nur just for fun. Keiner von uns spielt also in einer anderen Band, die ihre eigene Musik macht. <<

Wie ist euer Album entstanden? Wie weit waren die Songs arrangiert, bevor ihr ins Studio gegangen seid und wie läuft bei euch normalerweise der Prozess?

Archie: >> Wir haben im letzten Frühjahr angefangen, an den Songs zu arbeiten. Wir haben eine Woche im Studio verbracht und dann das gesamte Material in der Garage meiner Eltern zusammen getragen. Insgesamt kamen wir auf 44 Melodien. Im nächsten Schritt haben wir dann die Sachen, die wir nicht verwenden wollten, aussortiert und mit den Arrangements angefangen. Dabei haben wir einen Chorgesang hier, einen Riff da und eine Strophe von dort genommen. Über diesen Weg haben wir die besten Sachen ausgesucht und so lange gearbeitet, bis wir 13 Songs hatten, die wir aufnehmen konnten. Im Sommer haben wir dann die Sachen in unserem Proberaum im Herzen Helsinkis als Demo aufgenommen. Als wir im Herbst ins Studio gingen, hatten wir also 13 Songs, die wir aufnehmen konnten, wobei 11 davon auf dem Album landeten und zwei Songs als Bonus-Tracks verwendet wurden. <<

In welchen Ländern läuft euer Album besonders gut?

Archie: >> Diese Frage kann ich dir zurzeit nicht so richtig beantworten, denn dafür ist die Zeit nach der Veröffentlichung noch zu kurz. Hier in Finnland haben wir einiges an Radio-Airplay und sind in den Charts. Wir müssen nun abwarten, wie es in den anderen Ländern so läuft. <<

Habt ihr Pläne hinsichtlich einer Tour oder Festivalauftritte, um euer Album zu promoten?

Archie: >> Yeah! Wir haben eine Sommer-Tour in Finnland und im Herbst kommen wir nach Deutschland und England, möglicherweise sogar nach Spanien. Wir sind deswegen schon ganz aufgeregt und können es kaum erwarten, dass es losgeht! <<

Haben eure Songtexte gewissermaßen ein Konzept oder rein zentrales Thema, oder wie entstehen die Texte?

Archie: >> Größtenteils kommt das aus meinen Gefühlen heraus. Ich male mir gewisse Stimmungen oder Situationen aus, über die ich singen möchte und dann strömt es bereits aus meinem Herzen. Manchmal ist es aber auch hart für mich, die richtige Inspiration zu bekommen, aber wenn es kommt, ist es richtig befreiend! <<
Woher kommen die musikalischen Einflüsse der Band und was hört ihr so privat?

Archie: >> Als wir in den 80ern gestartet sind, waren es Hard Rock-Bands wie GUNS ‘N’ ROSES und SKID ROW, die den größten Einfluss auf uns hatten, aber wir haben natürlich alles Mögliche an Musik gehört und so auch ein breites Spektrum. Heute dürfte es eher die Ausnahme sein, das jemand noch ein Album von MÖTLEY CRÜE hervorkramt, vielleicht mal bei einer Feier oder so.
Middy hört viel Punk und SOCIAL DISTORTION und Taz hat Thrash Metal-Wurzeln.
Johnny und ich waren auf einer Musikschule, so dass wir auch einiges an Jazz und Funk mitbekommen haben. Ich suche mir immer neue Sachen, um mich inspirieren zu lassen, und das ist meines Erachtens auch der Weg, um den Geist und die Musik vital zu halten. Was mich in jüngster Zeit beeinflusste, waren die Solo-Sachen von Eddiie Vedder, das neue Album von BRING ME THE HORIZON, die Diskographie von Joe Bonamassa und Gitarre spielen.
<<

Nenne mir mal drei Dinge, die in Deutschland oder Europa im Vergleich zum Rest der Welt anders sind.

Archie: >>

1. Ihr habt in den meisten Ländern die gleiche Währung.

2. Die Leute hören mehr Metal.

3. Ihr habt mehr alte, coole Gebäude wie zum Beispiel Burgen und Schlösser.
<<

Bitte bau dir mal deine Band zusammen, egal, ob aus noch lebenden oder bereits verstorbenen Musikern.

Archie: >> Da wäre der jungen Zakk Wylde an der Lead Gitarre, Eddie Van Halen an der zweiten Lead Gitarre, Steven Tyler am Mikro, Tommy Lee an den Drums und Duff McKagan am Bass. <<

Nenne mal drei Songs oder Alben, ohne die die Welt besser wäre.

Archie: >> Alle PITBULL-Songs, alle Chris Brown-Songs und alle KESHA-Songs. <<

Nenn mir doch mal drei Songs oder Alben, die für dich essentiell sind.

Archie: >> Das sind immer die härtesten Fragen …aber ich sage mal:

MÖTLEY CRÜE - Dr. Feelgood

BON JOVI - New Jersey

GUNS ‘N’ ROSES - Appetite For Destruction
<<

Einfacher wird es jetzt wohl auch nicht *hehe* Welche fünf Veröffentlichungen würdest du auf die viel zitierte einsame Insel mitnehmen?

Archie: >> Derzeit würde ich mir folgende Sachen greifen:

LED ZEPPELIN - PHYSICAL GRAFFITI

VAN HALEN - Van Halen oder John Mayer - Continuum

PINK FLOYD - Dark Side Of The Moon

DEF LEPPARD - Hysteria

CHILDREN OF BODOM - Hate Crew Deathroll oder Bob Marley - Exodus
<<

Und welche Sachen hörst du gerade so auf deinem MP3-Player?

Archie: >> Das ist FLEETWOOD MAC mit “Rumours”. <<

Wir kommen zu den berühmten letzten Worten. Was möchtest du noch unseren Lesern mit auf den Weg geben?

Archie: >> Denkt dran, das Leben zu genießen und nehmt euch Zeit für die Dinge, die ihr liebt! Du musst hart arbeiten, um die Dinge zu erreichen, von denen du träumst, aber du musst auch loslassen können und dir die Zeit nehmen, um die Schönheit um uns herum zu sehen… Wir sind nur einmal auf der Welt, nehmt das nicht als Selbstverständlichkeit und lasst euch nicht von jedem sagen, was ihr in eurem Leben zu tun habt. Mache dir das ab und zu immer wieder mal bewusst!  <<
http://www.santacruz.fi
Robert Buder


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