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BEYOND THE GRAVE

THE CRAVEN BETRAYAL (20:22 min.)

EIGENPRODUKTION / UK-IMPORT
Nachdem bislang noch kein Label bei der aus Newcastle stammenden Truppe angebissen hat, schieben die Fünf mit “The Craven Betrayal” nun ihr zweites Demo nach, welches ihr zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht käuflich erwerben könnt, da der 4-Tracker momentan nur für Promozwecke (Magazin- und Label-Bemusterung) gedacht ist. Bei Interesse könnt ihr die vier Stücke allerdings unter http://www.myspace.com/beyondthegraveuk anhören bzw. den Song „Rage“ dort sogar downloaden. Was hat sich nun bei Beyond The Grave verändert, die auf ihrem Debüt-Demo „Forged In Retribution“ noch als moderne Metal-Kapelle mit einer winzigen Metalcore-Schlagseite daher kamen? Nun, im Line up hat es einen Wechsel am Bass gegeben, der nun von Andrew Needham bedient wird. Aufgenommen und produziert wurde das neueste Werk vom Ex-Stampin´ Ground-Gitarristen Scott Atkins, so dass man der Meinung sein könnte, die Truppe habe sich noch weiter Richtung Metalcore bewegt. Das dies ein Trugschluss wäre, davon zeugen die vier Nummern auf „The Craven Betrayal“. Natürlich hat die Band keinen direkten Kurswechsel vollzogen, aber man hat augenscheinlich stark am Sound gefeilt und das Songwriting stärker diversifiziert. Sowohl die Instrumente als auch der Gesang von Adam Jackson klingen vielfältiger und ausgereifter, zusätzlich hat man im Vergleich zum ersten Output eher Gas zurück genommen, denn noch ein Schüppe draufgelegt. Als Beispiel sei – relativ willkürlich – der Rausschmeißer „Rise“ angeführt, der mit wuchtigen Drums beginnt, die von einer schönen Gitarrenlinie begleitet werden und uns zielgerichtet zum Einstieg von Adams melodischen Vocals begleiten, bevor Gesang und Instrumentierung zeitgleich in härtere Gefilde driften und bei Minute 1:08 sogar noch einen Zacken zulegen. Trotzdem ist man weit von den Ausprägungen des Extreme Metals entfernt. Melodien spielen eine große Rolle und werden auch bei den ausufernden Instrumental-Parts nicht vernachlässigt. Insgesamt, so macht es auf mich den Eindruck, haben Beyond The Grave dazu gelernt, und bewegen sich stilistisch nun im Bereich des „einfachen“ Heavy Metals, allerdings mit einem starken modernen Anstrich. Wenn die Jungs es nun auf einem eventuellen Longplayer schaffen sollten mehr Akzente zu setzen, dann könnte sogar noch mehr drin sein als 7,5 Punkte.
7,5/10 - SBr


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