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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BREED

BREED

SAME (53:10 min.)

FACEFRONT / SOULFOOD
Tonnenschwere, motorenöltriefende Gitarrenriffs versetzen Dich vom ersten Moment an in einen vom Barbecue-Grill verrauchten, schweißschwangeren Garten irgendwo in den Südstaaten, wo man mit dem in opulenten Strömen fließenden Bier nach dem Besuch eines Crash Car-Race gerade den Staub aus der Speiseröhre spült. Pusteblume! Breed stammen aus dem kühlen Norwegen, huldigen jedoch dem Rotzrock amerikanisch-australischer Prägung, bis schlußendlich der Jack Daniels-Mann kommt und dem bunten Treiben trotz aller Mahnungen zu verantwortungsbewusstem Konsum ein jähes Ende im Promille-Nirwana bereitet. Frontröhre Maurice Adams klingt, als halte er seinen Flüssigkeitshaushalt ausschließlich mit eben jenem Getränk im Gleichgewicht, während die Instrumentalfraktion Rose Tattoo, AC/DC und Motörhead mit der Muttermilch aufsog und die Parties der Sturm und Drang-Phase bevorzugt mit The Poor, New American Shame und insbesondere Brand New Sin beschallte. Natürlich kennt man sich auch im musikalischen Umfeld von C.O.C. (seit den Mittneunzigern) und Down bestens aus (hört mal die töften Anselmo-auf- Marihuana-Hommagen „The Lucky Ones“ und „My Fever“); die dezent doomige Schlagseite unterstreicht man denn auch mit dem lässig tiefer gelegten Sabbath-Cover „Hole in the Sky“. Würden Riffs Kohlendioxid ausstoßen, stünde es um unseren Planeten nach dieser Platte noch deutlich schlechter... Mit bedrohlicher Oktanzahl kommen etwa die tonnenschweren, mit ordentlich Metall versetzten Riffs („Stapled Shut“ und „Underlined“ klingen fast schon Pantera-mäßig!) des Openers „Bleed in Grey“, „Lifeline“, der flotten Single „Remember My Name“ oder „White Faced“ (fieser Groover!) daher. Musik dieser Art lebt von authentischer Aggression, einem ungehobelten Maß an Asi-Attitüde sowie einem tight groovenden Vortragsstil – von alledem haben Breed eine Harley Davidson-Tankladung zu sich genommen. Und nachdem ich nun alle Klischees, die man mit dieser Art Musik in Verbindung bringt, ausgereizt habe, sage ich Euch auch noch, wie ich diese fett produzierte Platte finde: sehr cool, eben wie einen Whisky on the rocks! Hicks... http://www.breedmusic.net
8/10 - PM


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