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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MOONLIGHT AGO ....

MOONLIGHT AGONY

SILENT WATERS (44:48 min.)

DOCKYARD1 / SOULFOOD
Moonlight Agony sehen ihre Einflüsse bei Bands wie Dream Theater, Evergrey, Helloween oder Symphony X und haben mit ihrem nun vorliegenden zweiten Album „Silent Waters“ den Schritt vollzogen und den progressiven Anteil in ihrer Musik erhöht. Dennoch ist „Silent Waters“ für mich symphonischer Power Metal und eher untergeordnet mit den genannten Bands vergleichbar. Würde man nämlich diesen Vergleich hier bemühen, wären Progressive-Fans enttäuscht und die Rezension würde dem tatsächlichen Ergebnis nicht gerecht werden können.
Die Schweden legen uns mit ihrem Zweitling zehn melodische Appetithappen vor, die recht eingängig konstruiert sind und mit galoppierender Rhythmusarbeit aufwarten. Dabei werden immer wieder unterhaltsame Keyboardpassage eingebettet, so dass keine eintönige Langeweile aufkommt. Insgesamt bietet man die gesamte Spielart auf, die als Garant für ein facettenreiches Album herhalten können. Man arbeitet mit Metal-Chören, eingängigen Refrains, etwas Bombast, Breaks und atmosphärischen Tastenklängen. Dass man das Zeug dazu hat, einen komplexen Song zu komponieren, zeigt ’Different Stories’, der mit einer düsteren Atmosphäre versehen ist und mit orchestralen Elementen arbeitet, dennoch in die Power Metal Spur zurückdriftet und klassisch endet. Bei ’Solemn Waters’ hat man als weiteres Element weiblichen Gesang eingebaut und einen ordentlichen Rausschmeißer ans Ende gestellt.
Sofern Moonlight Agony tatsächlich den Anspruch haben, in die Phalanx der Vorbilder einzudringen, bedarf es eines musikalischen Richtungswechsels. Doch falls der Schuster bei seinen Leisten bleibt und der dargebotene symphonische Power Metal etwas abwechslungsreicher, experimenteller gestaltet werden kann, können die Jungs in diesem Genre sicherlich noch von sich Reden machen. So steht unterm Strich ein interessantes, solides Album, dass ein paar Spannungsmomente mehr vertragen hätte, aber für die Zukunft weiteres erwarten lässt.
7/10 - RB


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