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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MACHINE HEAD

MACHINE HEAD

THE BLACKENING (66:10 min.)

ROADRUNNER / WARNER
Das auf der limitierten Slipcase-Version stehende Cover von „Battery“ (alle Käufer der regulären CD ziehen die Spielzeit des Songs von über dem Review stehenden ab – die Limited Edition kommt zudem mit einer DVD inklusive Making of des Albums und einer Tourdoku) verrät den hohen Anspruch, den Robb Flynn und seine Mannen diesmal an sich selbst hatten: nichts anderes als ihr Opus Magnum sollte in die Thrash-Umlaufbahn geschossen werden. Ehrlich gesagt: mit dem letzten, allenthalben gefeierten Album „Through The Ashes Of Empires“ konnte ich nicht wirklich viel anfangen – zwar schimmerte hie und da die Klasse durch, die dereinst „Burn My Eyes“ unentwegt in meinem CD-Player rotieren ließ, aber wirklich vom Hocker bließ das Album mich nicht. Aber DAS hier, das ist ES! Schon die ersten verzerrten Töne des anbetungswürdigen 10-Minuten Openers „Clenching The Fists Of Dissent“ degradieren das nicht eben softe „Imperium“ vom Vorgänger zu einem lauen Morgenfurz in der Kloschüssel. Was für eine unbändige Aggression, was für ein Orkan, was für eine Fülle an inspirierten Riffs! Machine Head besinnen sich anno 2007 mehr denn je auf den klassischen Thrash, wie er u. a. auch vom Gitarrengespann Flynn/Demmel in der zweiten Hälfte der 80er mit Vio-Lence geprägt wurde, und transportieren ihn authentisch ins neue Jahrtausend. Und da die Namen der Herren an der Gitarrenfront schon einmal gefallen sind: ihre Riffs, Harmonien und herrlich unbeschwert-ausladenden Duelle gehören zum Besten, was in den letzten Jahren durch die Boxen dröhnte. Deluxe! Da neben all den garstigen Songstürmen auch noch zwei recht eingängige, nichtsdestotrotz den Putz von den Wänden bröselnde Hits stehen („Beautiful Mourning“ und das schier großartige „Halo“) dürften die Damen und Herren von Roadrunner im Karee gesprungen sein, als die Herren ihnen diesen blutigen Brocken servierten. Zudem sind die Texte engagiert intelligent und die Produktion beängstigend erdrückend, während das superbe Artwork demnächst tausendfach als Shirtmotiv über die Straßen der Welt schlendern dürfte. Wie steht’s also mit dem selbstauferlegten Anspruch der Band? Mission geglückt! Oder wie Robb Flynn wohl sagen würde: ein fucking Meisterwerk, das man zusammen mit „Shovel Headed Kill Machine“ und „Christ Illusion“ den Herren Hetfield und insbesondere Ulrich jeden Tag zwölf Stunden am Tag auf die Ohren ballern sollte, bevor diese sich wieder berufen fühlen, akustische Grütze aufzunehmen!!
9,5/10 - PM


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