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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: IN SLUMBER

IN SLUMBER

SCARS INCOMPLETE (44:23 min.)

MASSACRE / SOULFOOD
Vier Jahre nach ihrem Debüt „Stillborn Rebirth“ legen In Slumber nun „Scars Incomplete“ vor. Wolfgang Rothbauer (Leadgitarre bei Eisblut) liefert die klassischen Death-Metal-Vocals, welche begleitet werden von Bauer, Bogner, Öller und Pointner. Es wird viel unternommen, um zu zeigen, dass Death Metal nicht ausschließlich aus nordischen Gefilden kommt. Neben den schnellen Gitarrenriffs, Standardbreaks, schleppenden Moshparts und sonstigen Tempospielchen haben In Slumber offensichtlich eine Vorliebe für eingängige Melodien entwickelt. Chaosgeknüppel bleibt somit fast komplett auf der Strecke. Melodic-Death-Metal bezeichnet das Gebräu recht treffend. Beim ersten Hören wird man unweigerlich mit der fetten Produktion (Siegfriedsen, Madsen) konfrontiert, wobei man auf den ersten Eindruck dazu geneigt ist, Vergleiche mit dem Härtegrad von beispielsweise Arch Enemy anzustellen, nicht zuletzt weil dies eine Band ist, der es gelingt, Melodien einzubauen, ohne dabei auf Aggressivität zu verzichten. Nach mehrmaligem Durchlauf flacht dieser Eindruck jedoch eigenartigerweise ab, statt sich zu verstärken. Ermüdet von dem sich ständig wiederholenden Konzept Tempo, Break und Melodie in der ein oder anderen Version konzentriert man sich beim Hören zunehmend auf den Gesang, der zunehmend unmotiviert oder übermotiviert klingt, je nach Blickwinkel. Rothbauer tendiert zweifelsohne Richtung Old-School, erreicht dabei aber nicht den Hauch von Ekel wie beispielsweise im Gesang von Chaosbreed vorhanden. Vielleicht ist „Scars Incomplete“ insgesamt einfach zu eingängig, um den Todesmetallfan dauerhaft beglücken zu können. Bei ordentlicher Lautstärke lassen sich solche Defizite allerdings leicht kompensieren.
6,5/10 - MO


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