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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MAINPOINT

MAINPOINT

UNDER WATER (45:00 min.)

DRITTE WAHL / SOULFOOD
„It´s the beginning of the end...“ Das möchte man mal nicht hoffen, zumal da das neue Album der düsteren Gothicrocker Mainpoint eher auf mehr hoffen lässt! Nachdem einen das instrumentale Intro „Humid“ in ein schön-schaurig dunkles Feeling versetzt hat, werden „Type O Negative“-Fans vielleicht etwas verwirrt sein. Haben sich Mainpoint Pete Steele ausgeborgt? Nein, zum Glück nicht! Auch wenn Axl K. nicht nur mit seiner tiefen Bassstimme, sondern auch noch mit seinen hünenhaften 2-Metern Körpergröße sehr an den Frontman der Düstermetaller erinnert. Mainpoint schlagen doch eine etwas andere Richtung ein. Schon der erste Track „Deathroad Labyrinth“ überzeugt. Obwohl nicht an stampfenden Beats gespart wird, vermittelt das Stück eine getragene und verträumte Stimmung, unter anderem auch durch die femalen Vocals im Hintergrund. Da besitzt „Cowboys“ schon eine fetzigere Stimmung. Der melancholisch-sehnsüchtigen Strophe folgt ein Refrain mit Ohrwurm-Garantie. Wer da nicht mit Axl mitgrölen will, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen! Das eher ruhigere „Fatherland“ mit den Shoutings gehört ebenso wie das wohl flotteste Stück des Albums, „Craving Pt. ll“, zu den weiteren Favoriten. Letzteres fällt nicht nur durch geile Drums und Gitarrensolos auf, sondern auch durch die nicht ganz so schwere Stimmung. Auch „Crows“ verdient vollste Aufmerksamkeit, schon allein durch den Wechsel von ruhigen Soloparts und bewegten mehrstimmigen Refrains. Dieses Schema wenden die Rostocker in „Can You See The Sun?“ noch deutlicher an. Schon wiegt man sich in einer Ballade, da wird´s mit einem Schlag richtig heavy, und urplötzlich befindet man sich wieder in einer völlig ruhigen Atmosphäre. Weitergerockt wird mit „Radioactive“, gefolgt von dem getragenen „Ave Satani“, das einen mit seinen sakralen Keyboards Schauer über den Rücken laufen lässt. Gänsehautstimmung pur! „Basement“ und „Under Water“ sind ebenfalls nicht schlecht. Zum Schluss gibt´s noch ein Cover von Fiction Factory, „Feels like Heaven“, das nicht übel ist, aber vielleicht keinen so guten Platz am Ende des Albums hat, da es die ganze Endzeitstimmung mit seiner freundlichen Stimmung recht abrupt unterbricht und man nicht gerade von einem gerundeten Schluss sprechen kann.Insgesamt eine super Scheibe! Mainpoint halten bis auf den Schluss das ganze Album über ihre düster-verträumte Stimmung, setzen gelegentlich female Backgroundvocals ein und obwohl die Songs schön heavy sind, geht von dem Silberling eine eher ruhige Atmosphäre aus. Eine unvergleichliche CD, bleibt nur noch zu sagen: Kaufen und selbst hören!!!
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