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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: REBEL PRIDE

REBEL PRIDE

BACKIN’ IT UP (38:55 min.)

EIGENPRODUKTION / US-IMPORT
Was machen Fans von Molly Hatchet, Lynard Skynard und Co., wenn sie ihrem CD-Player frisches Futter anbieten möchten? Sollten sie es bisher noch nicht getan haben, dann schielen sie in Richtung Tampa Bay, Florida und verfolgen, was die fünf Jungs um Rebel Pride machen, denn die klassische Southern Rock Band schickte sich bereits mit ihrem Debüt „It Is What It Is“ an, in die Fußstapfen der einstigen Helden zu treten und die Lücke zu schließen.
Als ob man nahtlos an das letzte Album anschließen möchte, rockt ’Domino Boogie’ ordentlich los und die Gitarren fordern uns auf, nicht still sitzen zu bleiben. Mit dem fröhlichen ’Flatlands’ geht es nahtlos weiter, die Band hat Spaß und zeigt es auch. Aber es geht auch mit Gefühl, ohne sich auch nur ansatzweise mit zuckersüßen Melodien anzubiedern. ’Long Distance Love Affair’ ist die Nummer mit und fürs Herz, hier stimmt es von vorne bis hinten. Aber auch die dreckigen Abrocknummern kommen nicht zu kurz, mit ’On The Road’ geht es direkt zünftig weiter. Die Mischung aus akustischer und elektrischer Gitarre mit schönem Stampferbeat befördert auch eine Nummer wie ’Respect’ in höhere Regionen, klasse. Und da wir gerade in dieser abwechselnden Reihenfolge sind, kommt mit ’Take It Slow’ gleich noch eine Midtemponummer mit Gefühl, die vom Rocker ’Texas Mud’ abgelöst wird.
Zu einem Markenzeichen der Band kann sich der Abschluss eines Albums in Überlänge entwickeln. Wieder hat man mit ’Shine-Ola’ den längsten Track nach hinten gepackt und ein Finale allererster Güte hingelegt. Hier paart sich eine gefühlvolle mit Jamcharakter, schön, wie die Jungs ihren Gitarrensound zelebrieren. Doch worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen den beiden Alben der Band, hat sie sich überhaupt entwickelt? Die Frage ist mit einem klaren Ja zu beantworten. Ist „It Is What It Is“ eher das Album, das die rockige Ader der Band dokumentiert, kommt mit „Backin’ It Up“ ein Album, das auch die sanfte Seite der Band zum Ausdruck bringt und zeigt, dass man den Fans musikalisch einiges zu bieten hat. Einzig bei den Zeitangaben auf dem Backcover sollte man ein wenig aufmerksamer sein, denn sie stimmen nur bei einem Track und fallen insgesamt um 1:32 zu lang aus. Na ja, man wollte sich wohl geschickt über die vierzig mogeln...
Für Fans war bereits das Debüt ein Pflichtprogramm, so dass Ihr euch dieses Sahneteilchen bedenkenlos bei http://www.justforkicks.de bestellen könnt.

http://www.rebelprideband.com
7,5/10 - RB


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