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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MARTIN HALL

MARTIN HALL

FACSIMILE (42:26 min.)

PANOPTIKON / DÄNEMARK-IMPORT
„Random Hold“, das 1997 erschienene Album des dänischen Ausnahmekünstlers, ist selbst zehn Jahre nach seiner Veröffentlichung eins jener Album, das einen, musikalisch zeitlos, bis an sein Lebensende begleiten wird. Kaum ein anderer Künstler ist in der Lage, Emotionen derart intensiv und bewegend in kleine musikalische Kunstwerke zu packen, die über solch einen langen Zeitraum Bestand haben und rein gar nichts von ihrer Faszination verlieren. Um so bedauerlicher, dass Martin Hall ausserhalb seines Heimatlandes immer noch ein Geheimtipp ist. Nun, fast zehn Jahre später, ist mit „Facsimile“ ein Album erschienen, das musikalisch nahtlos an „Random Hold“ anknüpft und auch hier wieder Emotionen und eine Melancholie versprüht, die aufrichtiger und tiefgreifender nicht sein könnte, das all die bewegenden Momente eines Lebens in vertonte Poesie transponiert und durch seine Intimität eine Verbundenheit und eine Nähe zu Martin Hall aufbaut, die intensiver nicht sein könnte. Alleine die Art seines Gesangs ist dermassen intim, dass man von einer Gänsehaut in die nächste fällt, und wer bei Textzeilen wie den nachfolgenden nicht zumindest verstohlen eine Träne aus den Augenwinkeln wischt, ist mindestens gefühlstot: „But no eye shall absorb any tear it cries and no heart ever drown in its beat, guess I needed to see just how pointless it is to be right when it’s not what you feel“. Die wehmütigen Streicherarrangements und die fast sparsamen Arrangements tragen ihr übriges dazu bei, „Facsimile“ zu einem melancholischen Erfahrungstrip sondergleichen zu machen, der schöner und hingebungsvoller nicht sein könnte. Wenn es auf diesem Erdball einen Künstler gibt, der Eure Unterstützung verdient, dann Martin Hall.
10/10 - MK


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