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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BLIND EGO

BLIND EGO

MIRROR (61:07 min.)

RED FARM / ROUGH TRADE
Für Proggies ist RPWL sicherlich ein Begriff und einigen ist auch das letzte Album „World Through My Eyes“ bekannt. Kalle Wallner, seines Zeichens Teil von RPWL, hat nun ein Solo-Projekt aufgelegt und hierfür einige namhafte Musiker an den Start gebracht. Nicht weiter verwunderlich, dass er fast mit einer Arena-Besetzung (bzw. mit ehemaligen Musikern dieser Band) aufläuft, sind sie doch dafür bekannt, sich jede bietende Gelegenheit zu nutzen. Komplettiert wird das Quintett mit Jon Jowitt am Bass, John Mitchell und Paul Wrightson (Vocals) und Drummer Tommy Eberhardt. Natürlich darf Clive Nolan nicht fehlen, der ein paar Backing-Vocals beisteuert, und für die Keyboardklänge zeichnet Yogi Lang verantwortlich. Die illustre Runde kann sich dem RPWL-Sound nicht ganz entziehen, bekommt es aber hin, der ganzen Geschichte eine richtig gute Prise Rock einzuflößen. Und so lässt sich Blind Ego grob auf den Punkt bringen, wobei Paul Wrightson einen richtig guten Job leistet und mit seiner Stimme eine Veredelung vollzieht. Ein weiterer Vorteil bei einer „Projekt-Arbeit“ ist die Möglichkeit der Musiker, sich außerhalb ihrer Stammformation freier und abseits der festen Strukturen zu bewegen, was auf diesem Album zu schönen Neo-Prog-Klängen führt, die reichlich Platz für melodische Gitarrenlinien und schönem Groove bieten. Klar, dass das Album in der Schnittmenge von Arena, Kino, RPWL, IQ und Kino liegt, dieses ergibt sich zwangsläufig aus der Zusammensetzung. Für den Hörer ergibt sich also eine interessante Klangalternative, auch wenn es bereits reichlich Mischformen der genannten Bands (sofern sie nicht Selbst eine solche darstellen) gibt. Zum Schluss hat es sich Kalle Wallner nicht nehmen lassen, alte Zeiten noch mal aufleben zu lassen und ’Artist Manqué’ von Violet District gefühlvoll zu covern. Für Proggies unterm Strich ein interessantes, weil stimmungsvolles Album, bei dem sich reinhören mehr als lohnt.
7/10 - RB


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