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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MELANCHOLY

MELANCHOLY

NANO (44:21 min.)

TALIESIN RECORDS / US-IMPORT
Nachdem es den Russen mit ihren bisherigen Veröffentlichungen, insbesondere der Ende 2005 erschienenen EP "Profet ver.1", gelungen ist ordentlich Staub im Moskauer Musikmarkt aufzuwirbeln – Moskauer Fans haben "Profet ver.1" gemeinhin als bestes Album des Frühjahres 2006 bezeichnet – so ist dem Sechser mit dem neuen Longplayer „Nano“ ein weiterer großer Schritt nach oben gelungen. In Russland ist „Nano“ auf dem bisherigen Label Musica Production erschienen, aber in den USA erscheint der Release nun offiziell auf Talisien Records. Zum anderen ist es den Musikern gelungen den eigenen, bislang schon einzigartigen Stil, weiter zu verfeinern. So haben die zwei Mädels und vier Jungs es geschafft, die noch auf den Songs der EP kritisierten, manchmal unfertig oder ein wenig unkompatibel klingenden Parts aus Gothic und Nu Metal schlüssiger klingen zu lassen. Bedenkt man, dass es nicht einfach ist, so unterschiedlich Subgenres wie eben Gothic und Nu mit ihren so ganz anderen Emotionen zusammen halbwegs plausibel klingen zu lassen, so verwundert es um so mehr, dass man es schafft mit beispielsweise „My Paradise“ einen Song mit fast schon Hitpotenzial zu kreieren. Aber auch die elektronischen Spielereien – eine Hommage an die Industrial-Einflüsse der Band – hat man, trotz aller früheren Kritik, nicht ganz fallen gelassen, wobei diese aber mittlerweile viel songdienlicher eingesetzt werden und somit zusätzliche Höranreize geben statt als Störfaktor negativ aufzufallen. Auch die Gesangsparts, die sich Gitarrist Roos, mit der ganzen bekannten Palette von Grunts bis klarem Gesang, und Tanin, mit melodischer Stimme, je nach Song mit ganz unterschiedlichen Anteilen, aufteilen, fügen sich mittlerweile viel besser zusammen. Da auch Anns Cello-Spiel nicht bei wenigen Highlights in den Vordergrund gerückt, sondern immer songdienlich integriert wird, kann man bei „Nano“ von einer äußerst gelungenen Mannschaftsleistung sprechen. Als Bonus gibt es neben den regulären neun Audio-Tracks auch noch einen Livevideo-Clip. Anspieltipps: „Cyber Nation“, „Nu Religion“ und „My Paradise“. http://www.melancholy.ru ; http://www.taliesinrecords.com
8/10 - SBr


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