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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RATA BLANCA

RATA BLANCA

EL CAMINO DEL FUEGO (55:17 min.)

TOCKA DISCOS / ARGENTINIEN-IMPORT
Mit dem ersten Durchlauf der 2002 erschienenen CD dieser argentinischen Größe war ich zunächst etwas enttäuscht, was sich dann aber schnell legte. Denn „El Camino Del Fuego“ (“Der Weg des Feuers”) weist zwar – wie auch das aktuellste Werk „La Llave De La Puerta Secreta” (vgl. Rezension an anderer Stelle) – im Mittelteil einige schwächere Songs auf, aber dafür entschädigen die wundervollen Melodien der restlichen Songs umso mehr. Gerade die beiden ersten Tracks, „El Amo Del Camino“ sowie „Volviendo A Casa“, weisen grandiose, sich aber oftmals nur unterschwellig entwickelnde Melodien auf, die sich angenehm von den aufdringlichen Melodien der heutigen Melodic und Power Metal-Szene abheben und somit schon allein einen Kauf rechtfertigen. Neben Walter Giardinos faszinierendem Gitarrenspiel, welches des Öfteren an Größen wie Ritchie Blackmore oder Yngwie Malmsteen, aber ohne dessen besessenes Ego, erinnert, ist es vor allen Dingen Sänger Adrian Barilari, der mit seiner schönen Stimme dieses Werk veredelt. Rata Blanca sind die perfekte Balance aus Hard Rock und klassischem, melodischen Metal. Allein die Art und Weise wie Tastenmann Hugo Bistolfi sich in die Songs einbringt und dabei niemals in den Vordergrund drängt, lässt Parallelen zu alten europäischen Haudegen erkennen, wenngleich der Hammondorgel-Sound in „Senora Faria“ nicht mein Ding ist. Lediglich beim vorletzten Track, „En Nombre De Dios?“, klingt viel nach der heutigen Finnland- und Italo-Power Metal-Fraktion. Auch eine Ballade, hier „ Cuando La Luz Oscurece“, darf nicht fehlen und bringt ein angenehm anderes Album auf acht Punkte. Für euch gibt es drei Möglichkeiten diese Scheibe zu erwerben: a) Import aus Argentinien b) das italienische Underground Symphony-Label hatte mal eine Lizenzpressung der Scheibe auf den Markt gebracht oder c) es mal über den Umweg Spanien zu versuchen. Viel Spaß beim Suchen und beim Hören. http://www.rataweb.com.ar
8/10 - SBr


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