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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BLACKSHINE

BLACKSHINE

LIFEBLOOD (38:14 min.)

DOCKYARD 1 / SOULFOOD
Es ist immer wieder interessant zu lesen, welche Bezeichnungen man sich für Musikstile oder -richtungen einfallen lassen kann. Nun gut, mache ich halt ein neues Schublädchen parat und ordne Blackshine in die Rubrik Goth’n’Roll respektive Power Goth ein. Mein Herzblut hängt zumindest nicht daran, mich deswegen rumzustreiten.
Lässt man sich das musikalische Ergebnis der Schweden mal ordentlich durch die Gehörgänge blasen, kann ich die Kategorisierung wiederum ganz gut nachvollziehen. Ihre musikalische Wandlung von einer Death Metal Formation (damals noch unter dem Bandnamen Hetsheads) hin zum Rock ’n’ Roll mit Power-, Death- und Thrash-Elementen scheint abgeschlossen, denn „Lifeblood“ rockt und hat Groove satt. Mit Abwechslung wird hier nicht gegeizt, gehen doch die ersten zwei Tracks ’Cure In The Shape Of Noise’ und ’Born A Denier’ ordentlich nach vorne. Der Titeltrack kann leider nicht nahtlos anknüpfen und auch ’Stonefog’ und ’Powerghoul’ kommen nicht über den Status eines soliden Füllers hinaus. ’Unbroken’ kann dagegen wieder ordentlich punkten und hat mit ’Burn The World’ einen deftigen Kracher im Schlepptau. Nach dieser schweißtreibenden Angelegenheit geht es mit ’Face The Bastard God’ wieder etwas routinierter zur Sache und wird mit ’Dwell In Black’ eine Art Intro als Einleitung zu ’Second Rate Blasphemer’ eingeschoben, wobei mit diesem kurzen Death-Kracher als Zielrichtung die Fans der ersten Stunde sein dürften. Ausklingen darf der Vierzigminüter mit ’Denial Of Pain’, welches zum Ende hin melodisch-instrumental ausläuft.
Mit „Lifeblood“ hat Blackshine ein halbwegs kurzweiliges Album abgeliefert, bei dem sich die interessanten Stücke sowie den Tracks, die ich als guten Durchschnitt bezeichnen würde, die Waage halten. Produktionstechnisch hätte ich mir eine etwas druckvollere Variante gewünscht, die Drums kommen nicht angemessen satt heraus. Gemessen am langen Zeitraum zur letzten Veröffentlichung hätte es ein bisschen mehr sein dürfen, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
7/10 - RB


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