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BEGGAR´S BRIDE

BOULEVARD OF BROKEN HEARTS (50:41 min.)

MTM / SPV
Alle Jubeljahre meint ein kompetenter Produzent mit seinen Songs an die Sonne zu gehen und ein Debüt-Album zu basteln. Das geht meistens in die Hose. So auch bei Beggar`s Bride. Holggy Begg aus der Schweiz hat zwölf Tracks verfasst, die unter Freunden und ihm selbst aufgeteilt wurden. Sie sind autobiographisch und er bezeichnet sie als Desert Songs. Und da hat der gute Mann recht. Die Beiträge sind so trostlos wie die Wüste. Selbst Musiker die zu meinen Favoriten gehören, schaffen es nicht den Liedern Glanz zu bringen. Mit viel Wohlwollen gelingt es mir der Ballade,Footprints In The Sand“, gesungen von der Schauspielerin Dorkas Kiefer und Michael Voss (hat die Scheibe produziert und fungiert als Fronter von Mad Max und Casanova), etwas abzugewinnen. Das Ganze erinnert mich ein bisschen an Smokie, meine ersten Heroes. Auch Marc Storace (Krokus) kann mit dem etwas flotteren Rock-Song „Broken Hearts“ einen Punkt landen. Aber dann hört der Spaß auf. Alle anderen elf Beiträge, „Eight Feet Below“ von Michael Voss gibt es einmal als elektrische und dann als akustische Version, sind so lahm, seicht und vor allem nichtssagend und spannungslos, wie das zwanzigste Loch im Schweizer Käse. Das allerschlimmste ist wohl der oftmals eingesetzte Drumcomputer, der einen nach den vierten Song vor Furcht ergrauen lässt. Im Info wird zwar Jolene Van Ar als Drummerin (oder Drummer?) genannt, aber das kann höchstens für drei oder vier Songs zutreffen. Es sei denn diese Person hat nichts drauf oder wurde ausgebremst. Das muss heutzutage nun wirklich nicht mehr sein. Diese Ersparnis geht definitiv nach hinten los. Alle drei vom Initiator gesungenen Songs gehören zum schlechtesten was die AOR-Szene seit langem hervorgebracht hat. Ich finde jedenfalls nicht, dass dieser Mensch singen kann. Gary Barden (Silver) wurde mit „Dreams“ und „The Open Sea“ bestraft. Diese Balladen werden seiner Stimme zu keiner Zeit gerecht. Das gleiche gilt auch für die Tralala-Einsätze von Aino Laos (ex-Laos) auf „You Were My Sunshine“, Yan (keine Ahnung wer das sein soll) auf „I Think It`s Over“ und Ela (ex-Valerie`s Garten) auf „Tattoo-Nancy“. Selbst Titel und Texte wie „The Radio Is Playin` Softly“ oder „Thousand Miles From Home“ sind flach, einfallslos und tausendmal gehört worden. Hier will man mit Namedropping schnelle Kohle machen.
2/10 - SBk


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