Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BORN FROM PAI ....

BORN FROM PAIN

WAR (46:58 min.)

METAL BLADE / SPV
Beim Zuordnen von Attributen wie zum Beispiel „brutaler Groove“, „aggressive Breakdowns“, „Heaviness“ und „mörderisch schnelles Riffing“ erwartet man nicht unbedingt, dass es sich bei den derart umschriebenen Ergüssen um solche handelt, die von einer europäischen Hardcoreformation stammen. Im Fall von Born From Pain ist dies allerdings zutreffend. Die Tatsache, dass diese ergänzt werden durch Lyrics voller Wut, Frustration und Sozialkritik ist ein der Erwartungshaltung durchaus entsprechender Sachverhalt. Das Besondere an Born From Pain ist jedoch der Gesang, bei dessen Hörgenuß stets eine Prise Melancholie (abzüglich Antriebsarmut!), als auch ein Scheibchen Traurigkeit, durchschimmern, und der zudem absolut authentisch rüberkommt. Das vierte Album von Born From Pain, schlicht und einfach „War“ betitelt, wartet somit eher überraschend mit einigen, ihr eigenes Gesangspotential ausschöpfenden Gästen auf. Mit Effekthascherei hat das allerdings rein gar nichts zu tun, wenngleich die einzelnen Gesangparts zweifelsohne effektiv in Szene gesetzt wurden. So ist da einmal die alternative Version von „Behind Enemy Lines“, ergänzt durch Barneys (Napalm Death) Gegrunze, des Weiteren die durch Lou Kollers (Sick Of It All) Energie ordentlich aufgezogene „Doomsday Clock“, und das absolut alles aus dem Weg räumende „Crusader“, welches durch Jan Chris’ (Gorefest) Gesangseinlage verziert wird. Schade, dass man den Jungs nicht noch ein paar zusätzliche Zeilen zugestanden hat. Born From Pain gelingt es zudem, ein Instrumentalstück wie „The War Is On“ in der Mitte des Albums einzustreuen, ohne auch nur den Eindruck zu erwecken, man wolle hier mangels Einfallsreichtum das Ganze noch ein bisschen in die Länge ziehen. Da sind die Gitarren so fett und schleppend, dass Erinnerungen an alte Crowbar-Scheiben auftauchen. Auf „War“ ist wirklich jeder Song ein Brenner. Das Einzige, was da stören könnte, ist der Eindruck, dass zum Beispiel das geniale „Scorched Earth“ (lass dich überraschen!) einfach viel zu kurz ist. Gier …! http://www.bornfrompain.com
9/10 - MO


[ Zurück zum Index: 'B' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler