Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RAISING FEAR

RAISING FEAR

AVALON (61:17 min.)

DRAGONHEART / SPV
Konzeptalben haben´s schwer, denn oft genug leidet die Qualität unter dem Zwang ins das textliche Schema passen zu müssen, was aber im Falle der Italiener Raising Fear gar nicht einmal der Fall ist. Nur ist es leider so, dass Fans und Presse bei den Begriffen „Italien“, „melodiös“ und „Power Metal“ nur noch die Augen verdrehen. Zumindest wenn diese Begriffe Hand in Hand daher kommen. (Etwas was seit einiger Zeit auch für die überstrapazierten Genres „Metal“ und „Core“ gilt, sofern diese im Zusammenhang genannt werden.) Die Story um Zeitreisende, einen verschworenen Orden und eine zukünftige Herrschaft der Maschinen mag etwas krude erscheinen, aber letztendlich ist es hauptsächlich die Musik die zählt und der Melodic Power & Speed Metal ist zwar nicht übel, kämpft aber mit zwei Problemen: Das ist zum einen der genannte Overkill an Bands die sich von Gamma Ray und Helloween beeinflusst sehen und den Erfolgen von Labyrinth/Vision Divine und Rhapsody nacheifern (und zu mindestens 80% aus dem Land des Stiefels kommen) und zum anderen das Songwriting der Mannen, deren Instrumentalparts in den Songs einfach zu lang geraten sind. Zwar versucht sicherlich gerade Gitarrist Yorick – der sich früher bei Helreidh austobte und sich durch Bands der Prog- und Symphonic-Szene beeinflusst sieht – mit langen, progressiv angehauchten Instrumentalpassagen der Band ein eigenes Gesicht zu geben, nur funktioniert dieses nicht unbedingt und lässt oftmals das Interesse des Hörers erlahmen. In dem über 13minütigen Titellied könnt ihr dies gut nachvollziehen. Bester Song ist der fetzige Albumopener „At The Gates Of Avalon“, welcher allerdings wiederum mit jedem x-beliebigen Eröffnungstrack der typisch italienischen Kapelle austauschbar ist. Sechs Punkte scheinen mir da irgendwie angemessen.
6/10 - SBr


[ Zurück zum Index: 'R' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler