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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MUSHROOMHEAD

MUSHROOMHEAD

SAVIOR SORROW (49:12 min.)

MEGAFORCE / SONY
Nach dem sehr erfolgreichen Vorgänger „XIII“, von dem man weltweit mehrere hunderttausend Einheiten absetzen konnte, streben Mushroomhead nun danach, die nächste Sprosse der Karriereleiter zu erklimmen. Und da die Zeichen auf Sturm stehen, beginnt „Savior Sorrow“ dementsprechend energisch: das schöne „1200“ vereint eine dezent hardcorige Attitüde mit modernem, abwechslungsreichem Stakkato-Riffing und aggressiven Gesangslinien. Auf diese Schiene lassen sich die Veteranen des modernen Ami-Metalls jedoch mitnichten festnageln, kokettiert doch bereits das folgende „Simple Survival“ mit gothischen Gesangselementen, während „Stoned“ Linkin Park-Samples mit Prong-Riffing und einer latenten Industrial-Note verbindet. Die Halbballade „Save Us“ entsprang einer Kuschelsession, in deren Verlauf sich Mushroomhead nacheinander Alben von Sophia, Staind, Evanescence, Corrosion Of Conformity und Mudvayne zu Gemüte führten. Eigentlich bietet jeder Song eine neue Nuance des Bandsounds, jedoch klingt das Album deswegen nicht etwa unhomogen. Vielmehr sind sich Mushroomhead der Tatsache bewusst, dass in dem relativ beschränkten Repertoire, das die Nu-Metal-Mischpoke allzu lange zur Schau trug, eine neue stilistische Vielfalt, wie es etwa der absolut fantastische letzte Streich von Stone Sour vorbildlich vorführte, der letzte Ausweg aus der kreativen Sackgasse ist. Das Problem ist dabei nur, dass man in diesem Fall trotz der relativ weit zurückreichenden Geschichte der Band das Gefühl hat, alles schon einmal irgendwo anders gehört zu haben. Da spuken ständig und unwillkürlich, neben den bereits genannten, Namen wie Marilyn Manson, Slipknot, Boysetsfire, Stabbing Westward, White Zombie etc. im Kopf herum. Es fehlt schlicht die ganz eigene Note, um das vorhandene songschreiberische Potenzial endzuveredeln. Zudem geht Mushroomhead in der zweiten Hälfte des Albums bei all den verführerischen Experimenten mit 80ies Goth- und Pop-Einflüssen die nötige Aggression verloren. Dennoch ein Album, das sich Fans abwechslungsreich in Szene gesetzten, modernen, jedoch gemäßigten Metalls einmal zu Gemüte führen sollten.
7/10 - PM


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